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Dies sind die Hauptbewegungen, welche einen Orkan begleiten. ImAllgemeinen hat.man bemerkt, daß er am heftigsten wüthet, wenn jenekarakteristischen Bewegungen am gleichförmigsten sind. Wahrscheinlich istes auch, daß die Umdrehungs - Achse des Wirbels auf ihrem Wege ineinem Kreise von geringem Durchmesser, der in dem Centrum des Orkan-strichs liegt, mit großer Schnelligkeit vscillirt. Diese excentrische Bewe-gung ist vielleicht nöthig, um die Thätigkeit des Wirbels zu unterhalten;sie würde jene heftigen jählingen Stöße erklären, die von Intervallen voll-ständiger Windstille unterbrochen sind, welche man in der Mitte einesOrkans aus hohem Meere so oft bemerkt. Indessen ist ihre Existenznicht vollständig erwiesen. Oft ereignet es sich, daß ein Orkan im erstenTheil seiner Bahn gegen einen gegebenen Punkt, nahe an der Erdober-fläche aufhört zu wirken, während er in einer gewissen Höhe seine ganzeKraft entfaltet. Dies findet gewöhnlich Statt, wenn dieser Theil desOrkans von einer höhern Fläche herabkommt, wenn er z. B. vom Landeauf das Meer übergeht. Am Lande werden die heftigsten Wirkungen vondenjenigen Orkanen erzeugt, welche direkt von der hohen See auf dieKüsten einer Insel oder eines Kontinents wehen. Ist es das Beftland,so ist die zuerst ankommende Wuth des Sturms die größte; ist es eineInsel, so leidet die Küste, welche der Orkan zuerst trifft, am meistenvon dem Bordertheil des Sturms; sein Hintertheil dagegen wirkt oft mitder größten Heftigkeit auf die entgegengesetzte Küste, welche anfangs vonden Höhen und andern zwischenliegenden Hindernissen bis zu einem ge-wissen Punkt gedeckt war, indem der Wind so zu sagen sich umdreht,um immer vom hohen Meere zu stürmen. So ist die Kraft eines Sturmsauf verschiedenen, fast in derselben Gegend seiner Bahn gelegenen Punk-ten haüfig sehr ungleich; diese Ungleichheit rührt davon her, daß, wieoben erwähnt wurde, von diesen Punkten die einen in der Mitte, unddie andern am Rande dieser Bahn gelegen sind. Unter einer großenAnzahl von Thatsachen, welche diesen Theil des Gegenstandes erhellenkönnen, erwähnt Nedfleld folgende: — Bei dem Orkan auf Barbadosim August 1831 waren die Baüme im nördlichen Theil der Insel in derRichtung von N.N.W. nach S.S.O., niedergestreckt, weil der Windwährend der ersten Orkanstufe aus N. geweht hatte; dagegen lagen sieim Innern und in einigen andern Gegenden der Insel von S. nach N-,indem sie während der letzten Hälfte des Orkans unter seiner Gewaltgestürzt waren. Auf Sainte-Croix und Porto-Ricv waren einige Strichein der Nacht vom 12. auf den 13. verwüstet worden, also zwei Tagespäter, als der Orkan aus Barbados gewüthet hatte. Die Inseln längs