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der Küste von Georgia und der beiden Carolina leiden viel von diesenStürmen, indeß im Innern, nur einige Meilen von der Küste, nnr wenigoder gar kein Schaden angerichtet wird.
Im Indischen Ocean wüthen die Orkane im Februar und Märzoder April; mit unwiderstehlicher Gewalt wehen sie bei den Inseln Ro-driguez, Mauritius und Bourbon, am heftigsten aber bei der zuletztgenannten Insel und zwischen ihr und der Küste von Madagaskar. DieErfahrung lehrt, daß diese Orkane zuweilen vom Wendekreis des Stein-bocks bis zum Parallel von Lat. 8° oder 9 ° S., und von der KüsteMadagaskar's bis zum Meridian von etwa Long. 92° und selbst 192° O.sich erstrecken, aber mit ihrer größten Stärke wüthen sie zwischen Lat.13" und 24° S. und bis auf 5° oder 6° von den oben genannten Inseln.Nichts desto weniger hat man zu Zeiten Stürme sehr weit gegen Osten,südlich von Djava und der Sandelholz-Insel (Lat. 49° S., Long. 122°O.) erlebt, wenn der West-Monsun in diesen Gewässern herrscht. Eineverhältnißmäßige Verminderung der Gewalt dieser Orkane findet manindessen je nach der Entfernung östlich von den Inseln Nodriguez, Mau-ritius und Bourbon; denn Schiffe, welche sich in der Nähe dieser Inselnbefanden, haben haüfig von Stürmen gelitten, während gleichzeitig andere,welche weiter im Osten segelten, kein stürmisches Wetter hatten. DieseOrkane fangen durchgängig im Norden an und springen, nachdem sieeine Zeitlang mit ihrer fürchterlichen Gewalt aus dieser Weltgegend ge-wüthet haben, gerade nach der entgegengesetzten Richtung über, wo ihreStärke einen gleichen Grad beibehält.
Die Orkane, welche im Chinesischen Meere stürmen, nennen die Chi-nesen Tei-fun (Tei, groß, heftig; fun, Wind), ein Wort, welches indie eüropäischen Sprachen aufgenommen worden ist. Sie ereignen sichim nördlichen Theil des Chinesischen Meeres, längs der Süd- und Ost-küsten von China, bei Formosa, den Baschi-Jnseln, am Nordrande vonLuzvn, zwischen Formosa und dem Japanischen Archipelagus, überhaupt imwestlichen Theil des Großen Oceans bis zum Meridian der Palaos Inseln,Long. 433 ° O. Wie in Westindien und bei Bourbon rc. wüthen die Or-kane auch hier in der Nähe des Landes am heftigsten; je weiter vonder Chinesischen Küste, desto schwächer wird ihre Gewalt, und selten gehensie über den Parallel von Lat. 14° N. hinaus, obwol man zu Zeiten«neu starken Sturm noch zwei bis drei Grad südlicher erlebt hat. Jeweiter gegen Norden, desto größer ist ihre Kraft, so daß sie das Mapimumihrer Wuth gegen Japan hin (Lat. 39° N., Long. 139° O.) erreichen.
Die Tei-funs ereignen sich in beiden Monsunen; aber, wenn sie in