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nachdem sechs Tage lang südöstliche Winde geweht hatten, am 15. Juliin Lat. 33° 55' N., Long. 68 ° 53' W. erreicht wurde. Die Südwest-Winde wehten fast ohne Unterbrechung, so daß der Friedrich Wilhelm III.bereits am 4. August» nach einer Schifffahrt von sechs und dreißig Tagen,seit der Abreise von Neü-Orleans, die Scilly-Jnseln in Sicht hatte.
Dasselbe Schiff machte noch in demselben Jahre 1830 eine Reise nachLa Guayra und Porto Cabello (Abfahrt von Hamburg den 6. November).Ohne zuvor, wie es bei den meisten der vorher genannten Reisen derFall gewesen war, in hvhern Latituden einen nordöstlichen Wind zu fin-den, erreichte es die Polargränze des Nordost-Passats am 27. Decemberin Lat. 20° 0' N., Long. 34° 15' W., nach Kronometer-Messung vom26. reducirt. Bon diesem Punkt bis zur Einfahrt in das CaraibischeMeer brauchte Friedrich Wilhelm III. nur zwölf Tage, so rasch trieb derPassat das Schiff beim schönsten Wetter vvr sich her; denn schon am 8.Januar 1831 Nachmittags lag Barbados in Sicht (Lat. 13° I«' N.,Long. 62° W.) und, stets vom Passat begünstigt, ging es am II. Ja-nuar, dem sechs und sechszigften Tage in See, auf der Rhede von LaGuayra vor Anker. Die Fahrt nach Porto Cabello, am 17. und 18.Januar, wurde ebenfalls unter dem Einfluß des Passats gemacht, derauch während des ganzen Aufenthalts in Porto Cabello (bis zum 3. April)beim schönsten Wetter herrschte. Die Rückkehr nach La Guayra konnte,gegen den Passat, nur in neün Tagen bewerkstelligt werden. Auch hierwehte er beständig aus O.N.O., eben so auch auf dem Caraibischen Meere,welches Friedrich Wilhelm III. von La Guayra am 21. April unter Segelgehend, gerade nördlich durchschnitt, bis zum Parallel von Lat. 18° 7'N., in Long. 7ü° 55' W., wo sich der Wind nach O.z.S. und O.S.O.drehte, in welcher Gegend er ohne eine einzige Ausnahme verharrte, bisdie Zone der veränderlichen Winde betreten wurde, welches am 7. Mai1831 in Lat. 32° 5' N., Long. 51° 2V' W. geschah. Diese Ablenkungdes Passats von seiner nordöstlichen und östlichen Richtung gegen Südenhin, außerhalb der langen Inselkette der kleinen Antillen und Bahamas,ward auch vom Kapt. Siewert auf seiner Fahrt von Port Maria, Ja-maica, nach St. Thomas wahrgenommen, und zwar in einer ganz andernJahreszeit, nämlich im Februar; so daß sie als karakteriftisch betrachtetund aus der geographischen Stellung und Richtung jener Jnselreihe erklärtwerden kann. Friedrich Wilhelm III. fand dieses Mal in der Zone derveränderlichen Winde nicht den regelmäßigen Rücklauf des Passats, wel-cher seine Reise von Neü-Orleans nach Eüropa so gefördert hatte. DieWinde waren überaus schwankend und unbestimmt, meistens dem Kurie