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es die größte Tiefe bis 100 Faden, verflacht sich aber nördlich davon bis60 nnd vertieft sich nnr nordwestlich davon zwischen der nördlichen Küstevon Irland und der schottischen Insel Jla auf eine kleine Strecke bis zuVV; von da an westlich verflacht es sich wieder etwas.
Wenn die Meere im Norden Eüropa's nnr einen seichten Bodenhatten, so verhält es sich, — fährt Zeüne fort, — umgekehrt mit denMeeren im Süden dieses Erdtheils. Smyth hat an den ionischen Inselnbei 300, im Südoften von Sardinien beim Vorgebirge Carbonara bei 500,und im Nordweften dieser Insel unfern des Vorgebirges Asinara bei 800Faden keinen Grund gehabt. Unfern Gibraltar im Süden der SierraNevada hat mau nach de la Beche bei N80 Faden Sand- nnd Muschel-grund gefunden. (Bei Otto (und auch bei Gehler) kommt folgendeStelle vor: Nach Cassini ist der Canigou, eine Bergspitze der Piräneen,140«U über der Fläche des mittelländischen Meeres erhaben, nnd Marsiglifand in einer Weite von vier und fünfzig Meilen vom Berge eine Stellevon dieser Tiefe. Findet hier nicht ein Mißverständniß Statt, so wäre ,diese Zahl die größte Tiefe, in welche das Senkblei jemals hinabgelassenworden ist; den Marsigli selbst kann ich nicht zu Rathe ziehen.) Der west-liche Theil des Mittelmeers scheint tiefer zu sein als der östliche; beideBecken werden durch eine Seebrücke von einander geschieden. DieserGürtel heißt Skerki und geht vom Vorgebirge Trapani in Sicilien erstwestwärts, dann südwärts bis zum Vorgebirge Bon bei Tunis. Die Tiefedieser Seeschwelle wechselt von 7 bis 00 Faden und fällt nach dem west-lichen Becken tiefer als nach dem östlichen; wenn nach jenem hin bei l!>0bis 200 Faden noch kein Grund gefunden wurde, ist schon bei 80 und!)0Faden nach dem östlichen Becken hin Grund erreicht worden. Mit jenerSeebrücke hangt in der Nähe Siciliens die Adventure-Vank zusammen,welche sich südlich bis znr Insel Pantellaria hinzieht. Die Südspitze die-ser Bank hat an einer Stelle 72 bis 76 Faden Tiefe, wo gleich am süd-lichen Abfall der Bank bei 375 noch kein Grund gefunden worden ist.Die größte Tiefe der Meerenge von Messina ist unweit dieser Stadt07 Faden.
Das Schwarze Meer. Bei Strabon wird der Pontns als wenigertief geschildert, da sehr viele Flüsse von Norden und Osten her desselbenmit Schlamm füllen, aber dennoch findet man -auf einer russischen See-karte, daß ganz nahe an der Südküste Tauriens bei Sebastopvl bis auf548 Faden nnd im Westen des Kaukasus bei Anapa bis auf 420 FadenTiefe sich findet. Eben so mag an der Nordküste Kleinasiens daö Meerziemlich tief sein, da die Küste steiler ansteigt, und Gauttier hat hier bei