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gegen erblickt man einzelne leüchtende Kngeln und glänzende Funken durchdas Wasser hin- und herfahren, oder es werfen unabsehbare Flächen einenmehr oder minder matten Lichtschein, der überall, wo Bewegung Stattfindet, am Schiff, an den Rändern der Wellen u. s. w. eine größereLebendigkeit erhält, — prächtige Erscheinungen, welche vorzugsweise instillen, warmen Nächten in ganzer Herrlichkeit hervortreten und sich oftviele Tage lang an derselben Stelle des Meeres zeigen. Sehr schön be-schreibt Förster ein Phänomen dieser Art, welches er am Kap zu beob-achten Gelegenheit hatte. „Kaum war es dunkel geworden, beginnt er,so schien die See überall gleichsam im vollen Feüer zu stehen. JedeWelle, die sich brach, hatte einen leüchtenden Saum, und wo das Schiffdie See berührte, zeigten sich Streifen von phosphorischem Lichte. Soweit das Auge in die Ferne reichte, stellte sich uns überall dieselbe Er-scheinung dar, und selbst die Abgründe des unermeßlichen Oceans schienenmit Licht geschwängert. Große leüchtende Körper, die wir aus der Ge-stalt für Fische erkannten, schwammen um uns her, einige näherten sichdem Schiffe und hielten denselben Strich, andere entfernten sich seitwärtsschnell wie Blitze. Zuweilen näherten sie sich unter einander, und trafsichs, daß ein kleiner einem großen zu nahe kam, so kehrte jener eilendszurück und suchte auf alle Art zu entkommen. Ich ließ einen Eimervoll dieses leüchtenden Wassers zur nähern Untersuchung heraufziehenund fand darin unzählige ganz kleine leüchtende Kügelchen, welche sichunglaublich schnell bewegten. Nachdem das Wasser eine Zeitlang ruhiggestanden hatte, schien die Zahl der leüchtenden Körperchen merklich ver-ringert; kaum aber rührte oder bewegte man wieder das Wasser, soward es wieder hell, und die kleinen Funkeln fuhren darin sehr lebhaftin allen Richtungen umher, auch selbst nachdem es wieder altmälig Mgeworden war. Wir hatten den Eimer vermittelst eines Strickes von derDecke herabhangen lassen, um die Bewegung des Schiffs zu vermeiden,und das Wasser recht ruhig werden zu lassen. Dessen ungeachtet beweg-ten sich diese Lichtstaübchen hin und her, so daß ich von ihrer willkür-lichen Bewegung überzeügt ward. Das Funkeln verstärkte sich aber, sooft man in dem Eimer mit der Hand oder mit einem Stecken rührte. ,Im erstem Falle blieb zuweilen ein solches phosphorisches Fünkchen am !Finger sitzen. Kaum war es so groß als der kleinste Nadelknopf. Das ^geringste Vergrößerungsglas gab die kugelförmige Gestalt und etwas >braünliche Farbe dieser gallertartigen durchsichtigen Pünktchen zu erkennen. ^Unter dem Mikroskop entdeckte man eine sehr feine Röhre, welche voneiner runden Mündung an der Haut ins Fleisch, oder in das Innere