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Thiere beschäftigt; sie gehören den Mollusken, den Crustaceen und denJnfusions-Thierchen an, und fast jede Art, welche man unterschieden hat,zeigt ihr eigenthümliches Licht.
An der Küste von Kent, England, fand Macartney besonders haüsigdas Licht von einer kleinen Medusenart herrührend, welche er lVl. scin-tlllans nannte und millionenweise antraf; auch eine Melonenqualle(Lerne sisiAkN8) sah er haüfig. Im Mittelländischen Meere ist eineFederkoralle (Uemmtuln psiospsiorea) ihres lebhaften Lichtes wegen aus-gezeichnet. In den Äquatorialgegenden aber scheinen besonders die herr-lichen Pyrasomen und viele Medusen die glänzendsten Lichter zu bilden;ihr Schein ist nach Tslesius, feürig und flammend, wie der einer glühen-den Kanonenkugel; bald grünlich wie Schwefelfeüer; die kleinen Ento-mostonnien dagegen, zum Theil von abenteüerlicher Gestalt, fahren hinund her, wie sprühende Funken aus einer Feüeresse. Ebenfalls herrlichleüchten die großen Physoliden, einige Nereiden rc.
Der Akt des Leüchtens scheint mit der Lebensthätigkeit dieser Thierein genauer Beziehung zu stehen, und besonders die vermehrte oder ver-minderte Respiration und die lebhafte Bewegung derselben darauf Ein-fluß zu üben. Die Stärke des Lichtes schwindet mit der Ermattung, undmit dem Tode Hort sie ganz auf. Eine jede Erschütterung vermehrte mitder Reaktion die Lebhaftigkeit des Leüchtens in den Gefäßen, worin siegeschöpft waren, und das Leüchten verschwand, wenn das Wasser mitSaüren oder andern tödtenden Flüssigkeiten vermischt wurde. Da diemeisten dieser Thiere in den Tropengegenden leben, so wird auch dortdiese Erscheinung am haüfigsten bemerkt. Windstille oder nahe bevor-stehender Sturm scheinen sie an die Oberfläche zu locken; heftige Bewe-gungen des Meeres dagegen verscheüchen sie. Oft mögen beide der ge-nannten Ursachen, Faülniß und die große Vermehrung der leüchtendenThiere, zusammenwirken, große Meeresflächen zu erleüchten, wenngleichTilesiuö und Langsdorf geneigt sind, nur der letztem eine allgemeineWirksamkeit zuzuschreiben.
Horsburgh, der genaue Kenner des Meeres, tritt jener Ansicht bei;im Hafen von Bombay sah er in Faülniß übergegangene Fische ein HellesLicht verbreiten. Zu den bekanntesten Seethieren, welche leüchten, rechneter: I) den von Sir Joseph Banks entdeckten Lanoso stst^ens, welchener in dunkeln Nächten während des Südwest-Monsuns an der Küste Wa-labar haüfig funkeln sah. In einer Handvoll Sand aufgenommen fuhrer mit Leüchten fort, bis das Leben erloschen war. 2) Den von ihm imArabischen Meere am 12. April 1798 entdeckten Limulus nootilucu«,