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ein Insekt, welches mit Oinsous ukellus (der gemeine Kellerassel) etwasÄhnlichkeit hat und einen drittel Zoll lang ist. Die Untersuchung unterdem Mikroskop zeigte, daß es eine dünne Schaale trug, welche Gelenkehatte und das Thier ein eben so glänzendes Licht wie das der Feüerfliegecmittirte, so lange es noch die geringste Flüssigkeit enthielt. Zu denThierpflanzen, welche das größte Licht ausstoßen, rechnet Horsburgh dieäleclusa pelluaens; die Lichtstrahlen dieser Zoophyte sind oft so lebhaft,daß man davon geblendet wird.
Mehrere Reisenden, u. a. Newland, Buchanan, Prior, haben voneinem milchfarbigen Ansehen des Wassers gesprochen, das aber verschie-den ist von der analogen Färbung aus Untiefen. Auch Horsburgh sprichtdavon, und erwähnt es als eines eigenthümlichen Phänomens, welchesin der Banda-See und andern Gegenden der Ostindischen Meere, vorzüg-lich aber in dem Arabischen Meere zwischen der Küste Malabar und demöstlichen Gestade von Afrika während der Regenzeit vorzukommen pflege.Ich erblickte es ein Mal, erzählt der gelehrte Hydrograph, um Mitter-nacht, als das Wetter bewölkt und die See außerordentlich dunkel war,mit einem Mal nahm dieselbe die Farbe einer weißen Flamme ringsumher an. Dieses Phänomen hatte keine Ähnlichkeit mit dem Funkelnund Glühen, welches man in den Äquatorialmeeren bemerkt; die Seehatte eine glänzende Farbe, so weiß wie Milch, aber sie behielt sie nurzehn Minuten lang, worauf wieder die vorige Dunkelheit eintrat. AuchLangstaff sah diese Erscheinung auf einer Reise von Port Jackson nachChina. Eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang nahm die See einmilchiges Ansehen an, und das Schiff schien von mit Schnee bedecktemEise umgeben zu sein. Als ein Gefäß Wasser heraufgezogen worden warund in der Dunkelheit untersucht wurde, entdeckte man eine große Mengekugelförmiger Körperchen, deren jedes etwa so groß als ein Nadelknopfwar, und die kettenartig zusammenhingen. Jede Kette war ungefährdrei Zoll lang und verbreitete ein blasses Phosphorlicht. Dieses Phäno-men war zwei Nächte lang zu sehen; sobald aber das Mondlicht seinenEinfluß ausübte, nahm das Meer seine natürliche dunkele Farbe wiederan und zeigte, wie zu andern Zeiten, glänzende Streifen. LangstaffsBeobachtungen scheinen also zu beweisen, daß jenes Phänomen ebenfallsvon einer Anhaüfung kleiner Medusen hervorgebracht wird.
Das Meerwasser zeichnet sich vor den andern Gewässern der Erdedurch einen eigenthümlichen Salzgeschmack aus. Dieser Geschmack isteigentlich nicht reiner Kochsalzgeschmack, sondern hat immer einen Zusahvon widerlicher Bitterkeit. Der dadurch angezeigte Salzgehalt des Meeres
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