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Erster Band.
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gen ist, und sinkt in den ansehnlichsten Tiefen selbst unter den Gefrier-punkt herab.

Jrving sah im arktischen Meere in einer Tiefe von 3900 Fuß dieTemperatur bis — 3°,, erniedrigt, und Kapt. Roß, in der Baffins-Bai,bis — 3",g in der Tiefe von 3960 Fuß, während die Wärme an derOberfläche -j- l°,s betrug. Sehr große Unterschiede zwischen der Tempe-ratur des Meeres an der Oberfläche und in der Tiefe hat Peron beobach-tet; er fand in 12 VN Fuß Tiefe (Lat. 5° N.), während die Temperaturan der Oberfläche 30°,§ betrug, die Temperatur 9°„; und 2144 Fuß Tiefe(Lat. 4° N.), bei 31°,o Oberflächenwärme, 7°,§, also 23 °,5 Unterschied,und er bemerkt ausdrücklich dabei, daß diese Differenz wegen der Hinder-nisse, welche das Heraufziehen des Apparates (75 Minuten dauerte es)veranlaßte, noch bedeutend größer gewesen sein müsse. Noch um eineKleinigkeit größer war der Unterschied, welchen Kapt. Dumont d'Urvillebei einer etwas geringern Tiefe beobachtete; in Lat. 9° N. zeigte dasThermometer an der Oberfläche 28°,„ und bei 2000 Fuß Tiefe 5°, 2 , mit-hin Unterschied 23°,s. Kotzebue dagegen fand bei 2400 Fuß Tiefe (Lat.36° N.) nur eine Differenz von 16 °, 5 . Die größte Tiefe, aus welcher dieTemperatur des Meerwassers untersucht worden ist, hat Dumont d'Urvilleerreicht: am 23. September 1827 schöpfte er, in Lat. 20 ° S., Long. 68 °O>, aus 5800 Fuß Tiefe Wasser, welches 7 °,4 Wärme hatte, indeß dieTemperatur der Oberfläche 23°,« und die der Luft 21 °,« belrng; Unter-schied der Tiefe und der Oberfläche 15°,«; aber der Druck, welchen dieWassermasse in dieser ungeheüern Tiefe auf das Instrument ausübte,hatte dasselbe beschädigt, und die Temperatur, welche von ihm angegebenwurde, war gewiß nicht die wahre. Nahe eben so tief (5124 engt. Fuß)kam Beechey im September 1825 in Lat. 47° 18' N., Long. 55° 50' W.;Temperatur der Oberfläche 7°,g, der Tiefe 4°,-, Unterschied nur 3°, 7 .Sabine schöpfte Wasser aus 1000 engl. Faden oder 5600 Par. Fuß Tiefeim Earibischen Meere, in dem Kanale, wodurch es mit dem MexikanischenMeerbusen in Verbindung steht; es hatte eine Wärme von 7°, 5 , dasWasser der Oberfläche dagegen 28°, x, Differenz 21 °,,.

Dies mag genügen, um die große Allgemeinheit des angeführten Ge-setzes zu zeigen; Hörner bemerkt, daß die vorhandenen Beobachtungenzwar noch nicht hinreichen, die Progression dieser Temperatur-Abnahmein verschiedenen Gegenden der Erde daraus ableiten zu können; er glaubtaber, und d'Urville stimmt ihm darin bei, daß sie allgemein anfangs sehrunmerklich, in größeren Tiefen sehr schnell und endlich wieder sehr lang-sam fortschreite, bis sie einen, bei allen Meeren gleichen, Thermometer-