der Temperatur zwischen der Luft und der kältesten Wasserschicht fast17° Cent. Er gebrauchte dies kalte Wasser zum Abkühlen des Weins,was auch in einem Maaße erfolgte, daß die Flasche mit Eis belegt wurde.Die folgenden Wahrnehmungen sind ebenfalls von Prescott angestelltworden (Thermometer Fahrenheit): —
—
Zeit.
Latitudo.
Long.
W.
Grw.
Oberfläche.
S
vs
ID
<L2.
S
VO
1822 . Jan. 14
14° 20
S.
37°
56 ^
82°F.
81°F.
79°F.
69° F.
12°F.
. . . Mai 30
29
01
„
46
55
72
74
72
71°F.
69^2
. . . Nvv. 18
24
30
„
89
23
68
68
67
66
65
3
. . . Nvv. 2S
32
40
„
82
16
69
69
68
62
62
7
1823. Dec. 5
20
15
N.
110
40
75
78
77
69Vs
66
12
1824. März 4
13
49
„
93
52
80
80 Vs
76
66
62
18Vs
. . . Juli 15
29
31
S.
89
48
65
62
66
66
63Vs
-l- i L-
. . . Okt. 18
36
09
„
80
35
55'/-.
55
55ftg
54
53
2
1825. Ja». 24
34
58
N.
37
39
64 Vs
66
65
65
62
4
Also aüch diese Versuche beweisen die Abnahme der Wärme mit derTiefe (bis auf die Beobachtung vom 15. Juli 1824, bei welcher eine Zu-nahme Statt findet). Hörner hat auf die Abhängigkeit von der Polhöheaufmerksam gemacht, und Kämtz sie weiter verfolgt. Nehmen wir, sagter, die Änderung der Temperatur für eine Tiefe von 600 Fuß, wo diemeisten Messungen angestellt sind/so erhalten wir in
Lat. 18° S.Th. Cent. 4°,«
150 S.
1 ° N.
9° N.
40^ /5
11 °,-
17 °,2
1.1-/»° N.!28'ft° N.!3ü'/-° N-10°,2 I 7",7 ! 7°,7
also eine weit schnellere Abnahme in den Äquatorial- als in höhern Pa-rallelkreisen.
Peron hat die Darstellung feiner Beobachtungen mit einer ihm eigen-thümlichen Hypothese verbunden; er glaubt nämlich, daß die Tiefe desMeeres eine gefrorne Masse bilden müsse, von welcher sich haüfig Stückeablösen, welche, an die Oberfläche tretend, die ungeheüern Eisschollen derPolargegenden bilden sollen. Diese Annahme ist indeß von spätern Na-turforschern mit sehr wichtigen Gründen bestritten worden; besonders hatsich L. von Buch dagegen erklärt. Hörner machte darauf merksam,