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CLASSIS V. SPECIES.
Bwischen den Staübfäden. Sie variirt mit 4 Staubfäden. Auf verschie-denen Pflanzen schmarotzend, an Zäunen überall, besonders häufig anHopfen.
1165. Epithymum Sn. ramosa, floniin glomerulobracteato, squamis crenatis stainina infra basin munientibusconniventibus. Fl. D. 42 7 . Engl. b. 55. Diel. sc. nal. 13.Rchb. pl. crit. V. ic. 692.
Thymian-Fl. ©. 7. 8. Der Stengel ist kleiner als bei der vor-hergehenden, röther und hat mehrere Krümmungen. Die Blüthen stehendichter, sind trichterförmig, am Schlunde unter jedem Staubfaden miteiner mondförmigen, gekerbten Schuppe versehen und sind mit eirun-den, dunkelrothen Deckblättern gestützt. Krone und Kelch sind regel-mässig 5 -spaltig, (nicht ungleich wie in Fl. D.) Die erstere enthält 5Staubgefässe und 5 Honigschuppen. Auf dem Thymian, der Heide, inund ausser Deutschland.
1166. C. Epilinum Weihe, siraplex, gloinerulisebracteatis, squamis corollae tubo liinbmn duplo superanliadpressis. Rchb. pl. crit. V. ic. 693-
Leinseide ©. 7. 8. Meist gelblich, und weniger roth angelaufenals vorige, Blüthen kurz und fleischig, innere Blumen kreuzförmig,mit kurzem Saum. Zuerst in Westphalen untcrsclijeden, aber inganz Deutschland, unter dem Lein. — Dass die Verwandtschaft derGattung Cuscuta mit den Convolvulaceen , wie man sie gewöhnlich an-nimmt , gänzlich falsch ist, dürfte wohl nicht schwer einzusehen sein.Sie ist eine Atriplicee, mit Basella und Beta überaus nahe verwandt,ihre wahre Corolle nur durch Schuppen angedeutet; wie bei den Amar-antheen; ihre sogenannte Corolle ist Kelch, ihr sogenannter Kelch istmeistens verwachsene Hülle, oder äussrer Kelch.
1167. C. monogyna Vahl. floribus subsessili-bus remotiusculis 5-fidis, stylo simplici, stigmate bilobo.Rchb. pl. crit. V. ic. 691. C. lupuliformis Kuock. Sil.t. 36.
Einweibige Fl. ©. Sie ist weit grösser und unterscheidet sichvon den übrigen vorzüglich durch einen Griffel. Die Kelchabschnittesind eirund und glänzend. Die Krone ist doppelt länger als der Kelch,nach oben schmaler, bleibend und hat lanzettförmige Zähne. In Schle-sien, Böhmen, auf Sträuchern und Bäumen, z. B. Weiden.