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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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439
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ORDO II.

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Diese Gewächse sind den Pflanzen schädlich, an welchen sie sichemporschlingen. Das einzige Mittel dagegen ist, sie vor der Saamen-reife abzustreifen. Von der ersten und zweiten fand sich in den Apo-theken: Cuscutae herba und Epithymi herba.

S a 1 s o 1 a, Salzkraut.

a. Calycibus externis post Jlorescentiam in appendiculos5 scariosos excrescentibus.

1168. S. Kali L. foliis triquetro-subulatis demuinpungeiltibns ; llorib. solitariis, calyce fructus carlilagineo ener-vi, appendicibus rotundatis explanatis. S. Kali Pai.l. t.28. 29. WittD. Engl. bot. 634. Fl. D. 818. Schbad.Diar. b. 3. t. 3. E. ( S. Tragus Linn. et al. Kali TragusScor. differt ex Fl. germ.)

Gemeines S. ©. 7. 8. Die steifen sehr ästigen Stengel sind ge-streckt und in der Jugend w'eichhaarig. Die fleischigen Blätter sindhalbrund, gerinnelt und scharf, bei der jungen Pflanze bis zur Blüthen-zeit dünn und langgestreckt, fast fadenförmig, bei der erwachsenen undfruchttragenden kurz, dick und stechend. Die einzelnen, ungestieltenBlüthen sind winkelständig und haben 2 •— 3 stachelige, blattartigeDeckblätter. Die Kelchtheile sind röthlich, vertrocknet, und ihre Flü-gelanhänge ausgebreitet. Auf sandigen Meerufern ; Barby, Havelb. Meck-lenb. Pomm. Oldenb. Holst. Jever, überhaupt an salzigen Plätzen z. B.um die Alaunhütte bei Dresden.

b. Calycibus post florescentiam auctis, celerum immutalis.

1169. S. Soda L. foliis triquetris carnosis muticis,calycibus fructiferis turbinalis ebracteatis. Pall. t. 30. Jacq,It. Vind. 1. t. 68.

Langblätteriges S. Q. 8. Die langen, braungrünen Blätter ha-ben 3 grüne Linien und am Grunde einen häutigen durchscheinendenRand. Der Stengel verbreitet sich und hat zerstreute Aeste. Auf Salz-boden am adriatischen Meere.

Diese Gewächse sind sehr vortheilhaft zur Bereitung der Soda;ganz vorzüglich die letzte Art. In Spanien baut man die S. sativa indieser Absicht an; sie giebt die beste Sorte, die man Barills nennt,und ist wahrscheinlich mit unserm Chenop. maritimum einerlei. Mangebraucht sie zum reinsten Spiegelglas, zur Seife u. a. m.