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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASS1S V. SPECIES.

Chenopodium, Gänsefuss *).a. Calycibus immutalis, fuliis angulosis.

1170. Ch. Bonus-Henricus L. lbliis triangulari-sagitlatis integerrimis, spicis compositis aphyllis. Fl. D.579- Schk. t. 56. Blakav. 311. Engl. b. 1033.

Dorf-G. If. 5 — 7. Die ästige Wurzel bringt aufrechte, streifig ge-furchte Stengel, die kahl, einfach und wie mit Mehl bestreut sind.Die abwechselnden, gestielten Blätter sind kahl und auf der Un-terfläche bestäubt. Die Endähre ist auch bestäubt: nach unten zu-sammengesetzt aus kleinen winkelständigen Aehren. Die Deckblät-ter sind linienförmig und stehen einzeln. Die Kelchabschnitte sindabgestutzt , und an der Spitze 3-zähnig. Die gehäuften, grünenBlüthen sind bestäubt, und es finden sich viele weibliche unterden Zwittern. Griffel giebt es 2— 3. In Dörfern, auf Schutt überall.

1171. Ch. urbicum L. foliis e basi cuneata trian-gularibus abbrevialo-denticulatis, racemis conl'erlis strictissi-mis aphyllis, semiuibus laevibus horizontalibus. Fl. D. 1148.Ch. delloidum Lam. Ch. chrysomelanospermum Balb. me-lunospermum Wau.ii.

S t a d t - G. 0.6 — 9. Der einfache oder auch ästige, kahle Stengelist aufrecht, wird 1—2 Fuss hoch und hat rothe Linien der Längenach. Aeste und Blätter stehen abwechselnd; die letztem sind gestielt,dünn, kahl und an der Spitze ganzrandig. Die abwechselnden Traubensind winkelständig und blattlos; die knaueiförmig beisammenstehendenBlüthen sind ungestielt, klein und grün. In Dörfern auf fruchtbaremSchutt überall.

1172. Ch. rhombifollura Müehlnb. foliis hastato-triaDgularibus sinuato-dentatis, dentibus triangulari-acumina-tis, spicis glomeriferis compositis striclis aphyllis, semini-bus laevibus ,horizonlalibus. Ch. urbicum. Engl. b. 717.non Fl. Brit. Sv. Bot. 459. Ch. intermecUum M. lÄ.

Rhombenblättriger G. ©. 6—9. Von voriger sehr ähnlicherArt durch die angegebenen Kennzeichen, dicklichere, glänzendere, jung

*) Einige Arten, nämlich von den unsrigen Ch. bonus - Henricusund rubrum werden jetzt wegen des vertikal liegenden Saamens in dieGattung Blitum gebracht. Vgl. Fl. gern. p. 582.