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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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ORDO II.

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kurzgestielten Blätter stehen abwechselnd , sind langzugespitzt und aufder untern Fläche blassgrün. In den Winkeln der Mittelrippe und dergleichlaufenden Nerven iiiiden sich weisse Haare. Der braunrothe Kelchist 4-theilig. Die glatte elliptische Frucht ist eingeschnitten und dieAbschnitte sind von einander entfernt. Man findet ihn: strauchartig inZäunen und Hecken; ganz niedrig und verkrüppelt, (U. carpinifoliaGled.) kaum 2 Fuss hoch; und mit gescheckten Blättern. Hier undda wie vorige, und von ihr vielleicht nur Abänderung.

1207. Ul. effusa W. foliis dupljcalo-serrat is, basiinaeijualibiis, floribus oclandris, pedunculis effusis, fructibusmargine cilialis. Hay.ve Arzngw. III. 17. UL campealrisReitt. et Ab. t. 4. Ul. ciliala Eiirh. Ul. octcindra Schic.t. 57. b.

Langstielige R. 0. 3. 4. Sie erreicht die Höhe der gemeinen VI.Die Zweige sind schwarzbraun: die altern rissig, die jungen glatt. Dieeirunden langzugespitzten Blätter stehen wechselweise und sind gestielt.Die untere Fläche ist heller grün und in den Winkeln der Nerven weiss-haarig. Die Blüthen bilden einfache, ungestielte Schirme; die langen,ungleichen Stiele tragen glockenförmige, 6 — 8 mal ungleich eingeschnit-tene Kelche, die schön braunroth sind und 6 — 8 Staubfäden von derLänge derselben enthalten und weisslicbe Antheren tragen. Die ellipti-sche Frucht ist tief eingeschnitten. In Wäldern; wie vorige.

>£- 1208. UI. americana L. foliis subduplicato-serratis basi inaecjualibus, axillis venarum subtus membranajuuetis, floribus oclandris pedunculatis effusis, fructibus inar-gine villoso-cilialis.

Amerikanische R. ©. 3. Dieser schöne Baum wächst sehr schnell;er erreicht eine Höhe von 60 — 80 Fuss, und eine ungewöhnliche Dicke.Die alte braungraue Rinde ist dick und rissig; die jüngere dunkelka-stanienbraun, weissgrau überzogen und weisspunktirt. Die Zweige ste-hen abwechselnd 2-reihig. Die gestielten, abwechselnden Blätter sindlangzugespitzt und werden nach der Spitze des Zweiges hin immer grös-ser ; sie sind länglich-eirund, am Grunde sehr ungleich. Die grossen,scharfen Sägezähne haben noch 1 — 3 nur in der Nähe sichtbare Zähn-chen. Die Oberfläche ist glänzend und dunkelgrün mit vertiefter, gelb-licher Mittelrippe; die Unterfläche ist weisslichgrün und hat in den Win-keln der Mittelrippe und Nerven ein weissliches, haariges Häutchen.Die langen, aber ungleichen Blüthenstiele sind kahl. Der muschelför-mige Kelch ist ungleich gezähnt und braungerändert. Die langen, weis-