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CLASSIS V. SPECIES.
sen (7) Staubfäden tragen doppelte, violette Staubbeutel. Die runze-lige, rostgelbe Flügelfrucht ist bis auf den Saamen eingesclmitten undnur in den Einschnitten behaart. In Virginien.
Als Bau- und Nutzholz ist die Ulme so gut wie die Eiche zu be-nutzen ; als Brennholz hat sie den Vorzug vor dieser. Beim Wasser-bau steht sie nur der Eiche und Lärche nach. Das Holz davon ist zäheund elastisch und deswegen sehr gutes Geschirrholz. Es ist vortreff-lich gemasert und geflammt, ganz vorzüglich der Wurzelstock; es nimmteine täuschende Mahagonyfarbe an, und wird nicht wurmstichig. DasBast wird zu Stricken und Flechtwerk benutzt. Die Blätter geben einnahrhaftes Futter. Die grünen Fruchtbüschel geben mit Oel und Essigeinen sehr schmackhaften Salat. — Die Kork-Ul. liefert die feinstenTischler- und Drechsler-Arbeiten; die Instrumentenmacher wählen dasHolz zu Violinen und Guitarren, weil es rothbraun, gefleckt und ge-adert ist. Die Wiener Wagenarbeiter verarbeiten es wegen seiner Dauer-haftigkeit. In den Apotheken hat man: Ulmi cortex medius. — DieUlmenblattlaus und Blattsauger (Aphis et Chermes Ulmi ) verursachenau den Blättern häufige Blasen. — Am sichersten pflanzt man dieUlmen in Saat- und Pflanzschulen fort.
Bola, Mangold, Runkelrübe.
1209. B. vulgaris L. floribus congestis, foliisinferioribus ovatis, radice rapacea. Gaehtv. 1. t. 75. f.5. Biakw. t. 235. Sciik. t. 56.
Runkelrüben M. $. 7—9. Die dicke rettigförmige Wurzel istvon verschiedener Grösse, inwendig meist biutroth oder gelblich. Diegrossen flachen Blätter sind grün oder braunroth, kahl und glänzend.Die Kelchblättchen der grünlichen Blüthen sind an der Basis gezähnt.Es giebt folgende Abarten: die gemeine rnlhe Rübe; die grosse; diemit der langen Wurzel; den gelben Mangold; den grünlichen; und dieroihe Rübe mit gelbem Fleische. Am Meergestade; Italien, Portugal,Spanien. Sie wird häufig gebaut.
^1210 B. Cicla L. floribus temis, radice fusiformi.
Kehn. 242. Plenk 170.
Weisser M. $. 7 — 9. Die fast walzenförmige Wurzel ist inwendiggrünweiss mit rothen Ringen. Der dicke Stengel wird oft 5 — 8 Fusshoch und hat ruthenförmige Zweige. Die breiten, wellenförmigen Blät-ter haben weissliclie Nerven und Stiele. Die Kelchblättchen sind ander Basis ungezähnt. Es giebt folgende Abarten: weissen oder blassen ;Schweizer; und römischen M. — gemeiner weisser M.: Vickrüben;