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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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Oll DO II.

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zu ( ’Lixus paraplecticus), dessen Larve in dem Stengel hauset (?).Der Saame hat einen scharfen, gewürzhaften Geschmack; als Thee mitMelissenblättern ist er ein gefährliches Hausmittel gegen Husten undBrustkrankheiten, in letztem aber als Arzneimittel von Werth. Mangebraucht ihn aber bei frischen Wunden, Quetschungen, Beinbrüchen,bei alten und krebsartigen Geschwüren mit dem glücklichsten Erfolge.Die Thierärzte benutzen ihn häufig bei innerlichen Krankheiten derPferde. In den Apotheken führt man: Phellandrii s. Foeniculi aqua-tici semina.

293. (42. p. 279.) Aethusa, Gleisse,

1286. Ae. Cvnap.iiiin L. petiolis seiniterelilms ca-nnliculntis solidis pinnato - compositis, l'oliolis pinnatifulisiocisis, pedicelüs exlerioribus fructuin duplo superantibus,iuvolucellis pendulis umbellula longioribus. Hayne Arzngw.1. 35. Engl. b. 1192. Schk. t. 72. Gaektiv. 1. t.22. f’. 3. Coriandrum Gynapi-um Roth. —• Forma nr-vensis nana: Ae. segelaUs Bongh.

Garten-Gl. ©. 6 — 8. Die spindelförmige Wurzel treibt aufrechte,2-thciligc Stengel, die 1 — 4 Füss hoch werden. Die abwechselndenBlätter sind glänzend: die untern gefiedert-vielfachzusammengesetzt;die obern gefiedert-doppeltzusammengesetzt. Die Blättchen sind lan-zett-linienförmig eingeschnitten. Die Blattstiele haben an der Basisgestreifte, am Rande häutige Scheiden. Die seiten- und gipfelständigenSchirme sind alle fruchtbar, vielstrahlig und ungleich; das ebeneSchirmchen ist vielblüthig. Das Hüllchen hat linienförmige Blättchen,diese länger als die Strahlen des Schirmchens: sie sind einseitig, 3 blät-terig und hängend. Die ungleichen Kronenblätter sind weiss und ein-gebogen-herzförmig. Die Frucht trägt die auswärts gekrümmten Grif-fel und zerfällt in 2 fast kugelförmige Saamen, die auf der erhabenenSeite 5-rippig, auf der flachen etwas gefurcht und mit eigenen Saa-menstielchen versehen sind. An Zäunen, auf Aeckern, in Gemüsegär-ten überall.

Dieses Gewächs hat im jungen Zustande grosse Aehnlichkeit mitder Petersilge und dem Kerbel, von denen es sich besonders durchden Mangel an Geruch unterscheidet. Dessen ungeachtet riecht es zwi-schen den Fingern gerieben sehr ekelhaft. Es gehört zu den betäuben-den Giftpflanzen; es erregt Bangigkeit, Wahnsinn, Sinnlosigkeit, Wuth,Bauchfluss, entsetzliches Erbrechen, die heftigsten Kopf-, Bauch-,undMagenschmerzen, Schlummer und Aufschwellen des Leibes. Auch hier