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Das wechselnde Farben-Verhältniss in den verschiedenen Lebens-Perioden des Blattes nach seinen Erscheinungen und Ursachen / von Dr. Philipp Anton Pieper
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wcchsel auf indirectem Wege höchst selten das letzte(dritte) Stadium, nämlich das Roth. Am reinsten fin-det man die Total-Umfärbung bei Gelb, da dies zuseiner Bildung, wie später dargethan werden wird, amwenigsten äusserer begünstigender Einflüsse bedarf.

§. 118 .

Beobachten wir nun die Art, wie das letzte Sta-dium (Total-Umfärbung) aus den beiden früheren (Punk-ten, Placken) hervorgeht, so finden wir bald, dass diesentweder auf eine centro-peripherische oder periphero-centrale Weise geschieht.

1. Centr o-periplierisch. Ist der Anfang des Far-benwechsels durch Punkte oder Placken gemacht,so schreitet die Ausdehnung oder Aneinanderrei-hung dieser Formen hier von Innen nach Aussenvor. Dieses geschieht wieder auf eine zweifacheWeise:

a. Die Forlschrcitung der Farbenumänderung be-schränkt sich auf das Parenchym allein.

Nimmt der Farbenwechsel blos das Parenchym inAnspruch, so geht daraus das schön gestreifte Ansehnmancher Blätter hervor, welches wir besonders anCorchorus japonicus gerühmt haben. Dieses wird umso schöner, je mehr die nächsten Lagen an den Ner-ven verschont bleiben.

b. Die Fortschreitung der Farben bezieht sich aufdas Parenchym und auf die Nerven zugleich.

Es ist nicht selten, dass bei gewissen Pflanzen,z. B. den Ahorn-Arten, sich in der Fläche des Blatteseine oder mehrere Placken bilden, welche Parenchym