die Grenzen von Grand-Para, der Hauptcapi-tanerie von Brasilien hinabführen.
Mit unsäglichen Beschwerden und Mühenkämpfend erreichten Humboldt und Bonplandauf dem schwarzen Flusse und mittelst des Cas-siquiare den Oronoeo, und drangen auf diesembis an die Mission von Esmeraldo bei demVulkan Duida, und so ziemlich bis an denUrsprung des Flusses vor. Die Quellen selbstaber zu erforschen, diesen Hauptzweck ihresWagnisses, verhinderten die wilden Horden derGuaicas-Zndianer (eine weiße fast zwerghafteaber kriegerische Menschenrace) und die kupfer-farbigen Karaiben (wilde Anthropophagen)welche das Land nach Westen hin theils bewoh-nen, theils uomadisirend durchstreifen. DieReisenden passirten zum zweitenmal? die Was-serfalle, aus deren südlicher Seite weder einPedro Gumilla noch Caulin vorgedrungen war.Nun kehrten sie auf dem Oronoeo durch dieriesengroßen Karaiben-Stämme nach Cumanazurück, und begaben sich von da durch den süd-lichen Theil von St. Domingo und Zamaicanach der Insel Cuba. Hier beschäftigte sichbesonders Humboldt, der Menschenwohl undallgemeine Nützlichkeit nie aus dem Auge ver-lor, mit Erbauung eines neuen Ofens für dieZuckersiedereien, und mit der Längenbestimmungder Havannah, während Bonpland die Naturin ihren großartigen Pflanzengebilden belauschte,und Herbarien sammelte. Bevor man Beta-bam verließ, wurde der südliche Theil der InselCuba astronomisch bestimmt, und die Königs-gärten nebst den Anfurthen des Hafens von