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2/1 (1825) Mark- und Stamm-Pflanzen
Entstehung
Seite
159
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OZ. Zunft. Reische.)

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ten viele wirksame Stoffe, entweder eßbare, oder gifttige, oder medicinische, oder sonst brauchbare, z. B. zuZunder.

Die regelmäßigen bestehen, wie früher bemerkt, ausdrey Hauten oder Blasen, wovon die in der Mitte liegendeauf der Innenseite die Samen in kleinen, nur durch dieGlaslinse erkennbaren Schläuchen tragt. Die äußere, derSchleyer oder Balg (Vslum), ist manchmal doppelt, meistaber nur einfach, und oft so dünn, daß sie wie Spinnen-webe vergeht, und daher oft ganz zu fehlen scheint. Plgtztsie ganz oben und bleibt unten um den Grund des Stielsstehen, so heißt sie Wulst (Volvg); steht sie nur am Hut-rande, so hinterläßt sie oft ringsum eine Franse (Lor-rins), die auch Manschette genannt iwird. Doch ge-hört diese auch der zweyten Haut an. Diese heißt Sa-menhaut (Hymenium), bildet in der Regel die Oberflä-che des Hutes, reißt unten und läßt gewöhnlich um denStiel den Ring (^nnulus), der auch oft sehr spinnweb-artig ist. Ihre Unterfläche faltet sich ein und trennt sichdann in Warzen, Stacheln, Röhren oder Blätter, welchesdie höchste Entwickelung bezeichnet.

Die dritte Blase oder der Stiel (Lrixss) bildet dieMit-lelsäule des ganzen Pilzes, ist gewöhnlich hohl und nurdurch wenige Würzelchen befestiget. Er entspricht also.keineswegs dem Pfianzenstengel, sondern dem Capselsaul-chen. So muß der Hutpilz betrachtet werden, wenn seinBau verstanden werden soll. Er ist ein Apfel, von demsich der Kelch als Wulst herabgezogen, dessen Fleisch sichsodann unten getrennt, den Ring zurückgelassen und sichals Hut nach oben gezogen hat, der nun nothwendig gleicheinem Schirm auf dem Mittelsäulchen als dem Stiel steht.

Dieser regelmäßige Bau zeigt sich jedoch nur bey den