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2/1 (1825) Mark- und Stamm-Pflanzen
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(I. Classe. Zelter.)

scharfe Milch; eine Lieblings »Nahrung der Eichhörnchen,die man damit soll fangen können, sonst giftig.

ya. Braun roth er A-R-, rukus: sehr scharf; Huttrocken, glänzend braunroth, hoch genadelt. Blätter braun;Milch weiß, Stic! voll. 8terbeaclc t. z. s. v. . 4 . ruderen?,rvbsr. Rother Pfesscrling.

Sehr gemein in Nadelwäldern im Sommer undHerbst; Stiel 2 Zoll lang, braun: Hut 2 bis 4 Zoll breit,geruchlos.

93. Süßlicher A.R., 7l. lubäulcir: unschädlich, Hutglatt, trocken, braun; Blätter fieischroth, dann rostfarben, Milchunveränderlich, weiß; Stiel glatt, hohl. -1. ruvelcens 8cliaess.t. 7Z. Lull. t. 224 cV. L L-rinxlior2tu5 t. 267. I. I. Isctilluu»Lolt. t. Z. 8 ov,'. t. 204. VI. Idan. t. k. 1, cirnicariueLatlcli I. üy.

Ueberall in Wäldern in feuchtem Gras, im Sommerund Herbst; Hut 2 bis 3 Zoll breit; ist wegen seiner we»niger scharfen, fast wie Mandelmilch schmeckenden Milcheßbar und geschätzt, besonders jung, wo er von Larvennoch nicht angefressen ist, doch muß man von den Brät»längen nicht viel essen. Riecht zerbrochen wie Wanzen.

94. Gold l Brätling, n. volemus, taotilluus: groß, mild;Hut stumpf, trocken, glatt, glänzend, blaß rothbraun, Blätterweißgelb. Stiel dicht, mastig. 7V. lactill. Vllvocl. t. VI. rube-Vcenr, oedsmstopus 8co^. rüder Trakt. cßb. Schw: t. dl.Brätling, Brückling. Süßling.

Besonders in Buchwäldern, weniger in Nadelwäl»dern, im Herbst, derb; Stiel 2 Zoll lang, 1 dick, Hutüber 3 Zoll breit, wird rissig und ziegelrokh, Blatterweißlich, nicht Herablaufenb, werden verletzt schmutzigbraun. Ist wegen seiner weniger scharfen Milch geschätzt,besonders jung, wo er von Larven noch nicht angefressenist. Krapf theilt sie nach der Farbe in rothbraune, Gold»und Silber »Brätling ein, die jetzt zum Theil eigene Gat-tungen sind.