Buch 
2/1 (1825) Mark- und Stamm-Pflanzen
Entstehung
Seite
220
JPEG-Download
 

220

(I. Classe. Zcller.)

Uebstrall auf Msten Stellen, im-Frühling, Sommerund Herbst; Stiel 4 bis 7 Zoll lang, seidenartig. Sollgiftig seyn, die Nüssen essen ihn aber.

124. Kayser - A.N., X. cs^Nireus: Hutrand gestreift, Blat-ter gech, auck weist, Stiel voll, Wulst schaff. Kayser, Pilz.

Die geibblattcrig« Art ist Lolctus Hjin. XXII. qt>. ^stcran

ffoli. Lautliu XL, c. 2 Z. Llicli.^ t.77. Lterli. t.q, 1 Z.X. 7 .

Lcliaeff. t. 247, 228 > uuiantiscus Lull. t, 120. Trattinnickjcßb. Schw. t. 0., LIv. «ioeroair Last. t. 4! 0. X,..sspKk>.o/>>j»uureus; aurantiacus ca<? 5 areu 5 s. Kapferling, Herrenschirm»!.

l>i -V. o voiäaur: Abart init meisten Blättern. Loccola Mlcli.x. 182. Latt. k. ». 1 ). Lull. t. Z<>4 X. albus L.

In den Wäldern des südlichen Europas, im Herbst,von ziemlicher Größe. Die gclbblätterige Art hat jung- ei-nen hochgelben Hut, Stiel blaßgelb mit baumwollartigenMark; Wulst und Ring weiß. Die weißblätterige ist ganzweiß.

Diese Gattung ist die schmackhafteste aller Pilze undein Leckerbissen der Jtaliäncr, schon bey den Römern be-rühmt, unter dem Namen Lolsrus; es ist daher Schade,daß man diesen Namen an eine andere Sippe vergeben hat.

* Es steht aber dieser Pilz nicht bloß seines Gebrauchs we-gen obenan, sondern auch in Rücksicht seines Baues; under ist daher in wissenschaftlicher Hinsicht, sowie in occono-mischer die höchsteFrucht unter den Pilzen, dcrPilz-Apfel,oder der Eyer- Pilz, wie er im gemeinen Leben heißt.So zeigt es sich schon hier, daß diejenigen Pflanzen, welchedie vollkommensten Früchte hervorbringen, auch die höchsteStelle in ihrer Classe einnehmen.

Schon bey den Alten stand dieser Pilz in großem An-sehen. Sie nannten ihn I'rincsxs suuZoruru, und Mar-tig l singt von ihm

XrZenium stgus sururn -seil? etc larism^uo togsirxjuslVlittsrc; Lolehor mltlsrs, llillicils eil.

Liä. iz. 48.