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2/1 (1825) Mark- und Stamm-Pflanzen
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(VI. Classe. Laubcr.)

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der Wurzel abgehauen, in mannslange Stücke zerschnittenund gespalten. Man setzt sich dann rücklings darauf undschabt mit einem harten Stücke Hol; das Mark heraus,daß es wie Sagespane aussieht. Dann setzt man ciiien6 Fuß langen Trog von Sago-Rinde über etwas Wasserund bindet an das breitere Ende das haarige Gewebe, wel-ches vom Lalappus - Baum kommt und einem Siebe gleicht,und das mit dem anderen Ende an einer auf- und abgehen-den Stange wie an einer Drehbank hängt, die beständigauf- und abgeht. Man thut nun die Sago-Masse in denTrog und knetet sie mit etwas Wasser herum und gegenden Sieb, durch welchen das feinste Mehl geht und i»einen untergestellten, mit Wasser gefüllten Topf lauft, woes zu Boden fallt. Das überstehende Wasser wird abge-zapft, das Mehl, welches wie feiner Kalk aussieht, in kleineKorbe von grünen Blättern gethan und aufbewahrt. Manknetet so lange bis kein Mehl mehr durchgeht und wirftdann dieKleyen, welche blla heißen, für die wilden Schweinehin oder trägt sie zur Schweinemast nach Hause. Aufbencn, >.welche im Walde bleiben, wachsen die wohlschmeckendenLolsti, (loslarlsxu svergl. S. 187.1. Auch wachsen darindie fetten und weißlichen Larven, Lolli lagusrii, welchegebraten für Leckerbissen gehalten werden, und sich in einenRüsselkäfer verwandeln. Sie leben auch im Mark selbst.Das meiste Mehl wird zu Brod verwendet und nur wenigzu Drey aufgehoben. Man rhut das bloße Mehl in irdeneFormen mit 510 viereckigen, etwa handlangen Zellen(also ein großes Waffeleisen) über Feuer, wo es sogleichzu Brod oder vielmehr Kuchen wird, nicht viel schlechterals unser Brod. Vertrocknet und hält sich sehr lang, undwird daher, vorzüglich auf Reisen mitgenommen, auch demHeere nachgefühlt. Der Sagoörey oder die kaxoäa istsehr lecker: nimm eine Handvoll Sagomehl, rühre es in