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Das Eisenbahnwesen nach allen Beziehungen kritisch beleuchtet : für den Gebildeten jeden Standes und ein vollständiges Handbuch für Eisenbahn-Comittéen, Privat-Unternehmer, Mit-Interessenten, Architekten, Ingenieurs und Mechaniker / von Dr. Victor Mekarsky Edlen von Menk
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Mörtelmasse bildete eine fortlaufende glatte Steinfläche, diealso in ihrem vollkommensten Zustande wirkliche St ein bah-nen darstellten, und welche in der neuesten Zeit in Englandund Frankreich als neue Erfindung jüngsthin erst wieder hochge-priesen wurden. So schlägt (1835) der französische Artillerie-capitän Thomassin statt der Eisenbahnen mit einer.Art hydrauli-schem Kalk überzogen und vollkommen glatte Straßen vor, dadieser hinreichende Festigkeit besitzen soll, ohne durch die Einwir-kung des Frostes oder mechanische Gewalten zu springen, denLasten und der Reibung widersteht und um das Zehnfache we-niger kostet als eine Eisenbahn.

Die Idee der Eisenbahnen lag schon den Riegelbahnen,bei den in den deutschen Bergwerken eingeführten Hundegestän-gen zu Grunde. Zur Aufforderung von Erzen benutzte mannähmlich seit mehr als 300 Jahren in Bergwerken eine Maschine,den sogenannten Hundelauf. Hier läuft nähmlich auf zweiparallel neben einander gelegte» vierkantigen hölzernen Riegeln,die schräg aufwärts steigen, ein mit vier kleinen Rädern versehe-ner Rollwagen, der Hund, welcher das Erz in die Höhe för-dert. Ein Arbeiter, der zwischesi der parallelen Bahn geht,schiebt oder stößt diesen Wagen fort; zuweilen wird er aber auchauf den parallelen Riegeln oder Gleisen von einer Winde em-porgehoben. Die sogenannten Rutschbahnen, wie im Tivolinächst Wien, worauf man zur Lust schnell herabfährt, beruhenauf einem ähnlichen Princip.

Hölzerne Riegelwege oder Gleise von ähnlicherArt benutzte man schon zu Anfang des 18. Jahrhunderts beiBath und Newcastle in England zur Transportirung der Stein-kohlen. Die Räder der auf solchen hölzernen Gleisen laufendenWagen waren entweder mit eisernen Reifen beschlagen, oderganz von Gußeisen, die Felgen ringsherum mit einem vorste-henden Rande oder Falz, wodurch sie verhindert wurden,seitwärts von der,Bahn abzuweichen. Der Ziehweg für diePferde war zwischen den parallelen hölzernen Riegeln. Die Er-fahrung lehrte aber, während eines Zeitraums von 40 Jahren,daß jene hölzernen Riegel durch den beständigen Gebrauch baldzerstört wurden, und daß sie durch Einwirkung der Luft, des