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Das Heerwesen des Preussischen Staats : enthaltend die Grundsätze der allgemeinen Militairverpflichtung, die Armee-Organisation und diejenigen militairischen Verwaltungszweige und Verhältnisse, bei denen besonders das Civil mit dem Militair concurrirt / ein Handbuch, zusammengestellt von Ferdinand von Seelhorst
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VII
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Ausgebildeten (von 20 — 25 Jahren) gehören nach5 Jahren der Landwehr I. Aufgebots (25—32 Jahr)an, welche beide Kathegorien zusammen die marsch-fähige mobile Armee bilden, wahrend das II. Aufge-bot der Landwehr (von 32 — 39 Jahren rncl.) zurinnern Vertheidigung des Landes benutzt wird, undnach Umstanden durch den Landsturm (39 —50.Lebensjahr) verstärkt werden kann. ")

Es ist natürlich, daß Preußen, welches mit ver-haltnißmaßig geringen Mitteln das verhältnißmäßiggrößte Heer zu stellen vermag, welches keiner ArmeeEuropas in Bewaffnung, Bekleidung und Ausbildungnachsteht, in dieser Beziehung die Aufmerksamkeit undBeobachtung anderer Staaten veranlaßte, und nament-lich sehen gerade jetzt mehrere deutsche Staaten ineiner ähnlichen Militairverfaffung wie die Preußens,die sicherste Bürgschaft für den Frieden und die Un-abhängigkeit.

Preußen ist mit seinen 13 Millionen Einwohnerndurch sein Militairsystem in die Reihe der Mächte er-ster Größe versetzt, die sich als solche nicht allein ihreeigene politische Laufbahn verzeichnen, sondern auchdas politische Gleichgewicht in Europa aufrecht er-halten.

*) Dies System auf ganz Deutschland angewandt, würde zu des-sen Sicherheit und Selbststcindigkeit wesentlich beitragen. 3»^Vergleich der Einwohnerzahl könnte Deutschland eine Heeres-macht stellen:

1) das stehende Heer mit der Landwehr I. Aufgeb. an tz Mill.,

2) dasselbe mit der Landwehr I. und II. Aufgeb. ,, 2 ,,

und rechnet man hierzu

3z den Landsturm, über ..... 2z „