io Forstgeschichte.
schwemmt hat, eingefaßt, und zu festemLand geworden Ehe die Dämme Frieslandeinfaßten; trat die jetzt noch höhere See unter dieErdkruste und hob sie Noch jetzt giebt es der«gleichen schwimmende Aecker an der Weser, woman mit Menschen pflügen muß, da die Pferdedurch die Kruste durchfallen. In Ostfrieslandbebt der Boden noch dergestalt, daß wenn manim Sommer bei trvcknem Wetter fährt, dieBäume am Weg zittern Die Holländer kenrnen ebenfalls noch Beveland Auf einem sol«chem Land lebten die Chauci — littora Chau-corum obtinent quercus suffosaepe flucti-bus aut pro ulsae flatibus vastas complexuralicum insulas fecum auferunt. Plin. h.n. XVI. I. Vielleicht nennt Tacitus in glei-cher Hinsicht (Annal. II. 23.) die dasigeKüste tumitas germaniae terras.
Mö sers Geschichte Osnabrücks. 93. 157. Ter-rae natantis in ducatus Bremensis tractuWackhusano phaenomena. Bremae. 1699.
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Die Mittel aber, deren sich die Natur zur Ver-breitung der Gewächse bedient, sind: Stürme.Durch sie werden die Saamen, besonders die geflü-gelten und diejenigen, welche mit einem Pappusoder mit Saamenwolle beschweift sind, weit umherausgesäet. Vogel verzehren eine Menge Saamen,und bei ihren beständigen Herumschwärmen werdendiese Saamen, die zu einem großen Theil noch un-verdaut von ihnen wieder abgehen, an Oerter ge-bracht,