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Fo rstgeschichte.
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Es wurden auch mehrere Forst-Institute errich-tet, von welchen, zwar Einige wieder eingegangensind, oder an andre Oerter verlegt wurden, aber auchneue Andre entstanden sind. Das erste Forst»In-stitut in Teutschland war dasjenige, welches der ver-storbene v. Za nthier 1772 zu Jlftnburg am Harzanlegte. Dann entstunden Andre theils öffentlichemit mehreren Lehrern (Forst-Akademien,) theils Pri-vat» Institute zu Hohenheim, Dessau, Düben, Frei-bürg, München ( *790), Tueißigacker, Schwarzen-Lerg, Aschaffenbürg, Fuld,- Bessungen, Carlsruhe,Perkersdorf bei Wien, Zyllbach unter Cotta, der , esbei seinem Abzug mit nach Tharant bei Dresdennahm, Kloster Ebrach u. a. m.
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Viele nühlirhe Nordamerikanische Baume erhiel-ten bei uns das Bürge! recht, 'Vorzüglich waren es v.Wangen hei m, M e dicus, v. Burgsdorf undBorowski, die dabei wirkten. Die ersten Forst-plantagen mit ausländischem Gehölze enthielten diebekannten Gärten zu Schwöbber, Harbke, Weisien-stein, (dann Wilhelms-Höhe und jetzt Napoleons»Höhe genannt,) Herrnhausen, Wörliß bei Dessau,welchen bald Mehrere folgten: Aschaffenbürg imschönen Busch und im schönen Thal, Rumpenheim,Stäben in der Wettecau. In Nord-Amerika wur-den