ii 6 Jagdgeschichte.
ber der Bauern-Nahrungen nur bestimmte Ge-schäfte bei den Jagden verrichten. Die zur Jagdgehörigen Hunde wurden zu einem Theil in die Pro-vinzen, um da unterhalten zu werden, vertheilt, undmusten von den Unterthanen oder Beamten aufbe- ;wahrt und gefüttert werden. Jedoch durften die 1Beamten ihre eigenen Hunde den Unterthanen nichtzum Füttern aufdringen. Die Jäger waren nochgleich den Förstern Leibeigene. Haftn, Schweine,Baren, Rehe, Dammhirsche, Büffel, unisant wa- iren in dieser Periode die jagdbaren Thiere, und ge» !wöhnlich jagte man zu Pferd. Die Jagd auf wil-de Schweine und Wölfe wurde für die tapfersteJagd gehalten.
Anton Geschichte der t. L. I. r;8- 469»
§» 4.
Nach Abgang der Carlischen Familie Ziengenin Teurschland viele Veränderungen mit der Jagdvor. Noch immer war sie zwar ausserhalb der jeztschon in Bann gelegten Forste Zubehör des Gutesdas Einer besaß, und welches Keiner der Gnadeeines Höher« zu danken hatte. Da aber die Kö-nige fortfuhren in ihren Wäldern Forste anzulegen,und Andern Waldungen mit dem Forstbann zuschenken; so war schon dadurch der erste Schrittzu dem nachmahligen Jagdregale gethan, um ftleichter, da man auch das Wild unter eignem Bann
nahm,