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9 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Gustav Adolph, Turenne, Luxemburg und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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Die dritte 21,600 Mann Infanterie und 6600 MannKavallerie stark unter dem Könige selbst zwischen Stral-sund und der Nieder-Elbe.

Die vierte war des Administrators von MagdeburgArmee, die 10,000 Mann Infanterie und 1000 MannKavallerie stark war und durch 6000 Mann Deutscheverstärkt werden sollte, die in Holland unter dem schwedi-schen General Falkenberg geworben wurden. Diese Ar-mee sollte zwischen der Weser und Elbe operircn.

Die fünfte sollte aus 6000 Mann Infanterie und1000 Mann Kavallerie bestehen, die Gustav Adolph ausSchweden ziehen und mit den Truppen verstärken wolltewelche er aus England erwartete. Sie sollte bei Bremensich versammeln und in Westphalen operiren.

Gustav Adolph fürchtete nicht, um diese über 80,000Mann starke Armee vollzählig zu erhalten, Schweden zuentvölkern, sondern er rechnete auf die deutschen Provin-zen welche er erobern würde und §uf seine Werbungen inHolland, Frankreich, Preußen und Polen. Aber auch injeder andern Rücksicht hatte er, wie alle Generale der da-maligen Zeit und wie die verständigen Generale nochjetzt, den Grundsatz daß der Krieg den Krieg ernäh-ren müsse.

Allein die politischen Fehler des Kaisers und der glück-liche Fortgang der schwedischen Waffen machten die Rcali-sirung dieses großen Entwurfs überflüssig.

Die geringeren Kräfte welche der Kaiser den Schwe-den entgegen zu stellen hatte, seitdem Wallenstcin entlassenwar, veranlaßten Gustav Adolph sein Kriegsthcatcr jetztnoch nicht zu weit auszudehnen, um die kleine Armee nichtzu sehr zu vereinzeln; er wollte sich begnügen in Mecklen-burg an Dmngarten und Ribnitz einen festen Punkt zu