zurück um es zu belagern und wählte den Umweg überStettin, um dort selbst mehrere Vorbereitungen zum An-griff auf jene Stadt zu treffen. Er hinterließ seinen Ge-neralen sehr umständliche Instructionen, die im Wesent-lichen Folgendes enthielten: „Wenn die Östreicher über„Neu-Brandenburg vordringen und auf diesen Theil der„Schweden fallen würden, so sollte General Banner et-„was vor Greifswald stehen lassen und steh mit Knip-,,Hausen vereinigen. Im Fall die Östreicher ihre in Meck-lenburg noch kantonnirenden Truppen zusammenzögen, um„längs der Küste etwas zu unternehmen, so sollte Van-„ner so viel Truppen als nöthig versammeln und im„Nothfall noch einige aus Stralsund ziehen, um damit„eine Stellung hinter der Trebel mit dem rechten Flügel„an Damgarten, mit dem linken gegen Dcmmin zu neh-„men. Im Fall endlich die Östreicher in die Uckermark„vordringen sollte«, um stch Stettin und Garz zu nähern,„so sollten Banner und Kniphausen stch schnell vereinigen„nnd, um eine Diversion zu machen, Prenzlau attakiren."
Tilly setzte seinen Marsch von Ruppin aus gegenReu-Vrandcnburg fort, ungeachtet er bereits die Nachrichtvon dem Verlust Demmins erhalten hatte. In Neu-Bran-denburg befand sich Kniphausen mit 2000 Mann Be-satzung. Der Ort war nicht haltbar und Gustav Adolphschickte ihm deswegen Befehl zu denselben zu verlassen-Allein der Offizier wurde von dem Feinde aufgefangen undKniphausen hielt es in dieser Ungewißheit für Pflicht sichzu vertheidigen. Tilly berennte den Ort den 6. März undnahm ihn den 9. mit Sturm. Die ganze Besatzung wurdeniedergemacht. Gustav Adolph hatte auf die bestätigteNachricht von dem Vordringen der Östreicher den Feld-marschall Horn nach Mecklenburg gesandt um das Kom-