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mando zu übernehmen. Seine Instruction lautete nundahin- „sich mit 7000 Mann bei Friedland an der Tol-„lense zu stellen/ und im Fall die Östreichs über Neu-Bran-denburg hinaus vordrängen, Besatzungen in die haltba-„reu Städte zu werfen und sich dann nach Ankkam hin-„ter die Pecne zurückzuziehen. Hinter diesem Fluß, der„Trcbel und Reckcnitz sollte er nach den Umstanden solche„Stellungen zu nehmen suchen. Laß dadurch Änklam,„Wolgast, Loitz und Demmin gedeckt würden. Im Fall„er nicht stark genug wäre gegen die Östreichs das Feld„zu halten, so sollte er sich nach Barth und Stralsund„zurückziehen. Wenn die Östreichcr dem König von„Schweden folgen sollten, so hatte er Befehl hinter ih-„nen herzuziehen, doch etwas hinter der Trebel und Recke-„nitz zu laßen, damit die östreichschen Garnisonen im Meck-„lenburgschcn nichts gegen die Belagerung von Greifs-„wald unternehmen könnten." Allein -diese umständlichenDispositionen Gustav Adolphs, die wir hier nur anführenum zu einer Verglcichung mit der Kriegskunst unserer ZeitGelegenheit zu geben, waren auch diesmal ohne Folgen.Gustav Adolph war auf die Nachricht von der Belage-rung von Neu-Brandenburg über Pascwalk nach Fricdlandgegangen um jenen Ort zu entsetzen. Hier erfuhr er denVerlust desselben und kehrte darauf nach der Oder zurück,wo er Lei Schwebt ein verschanztes Lager nahm,
Tilly ging, nachdem er die Wecke von Neu-Branden-burg hatte schleifen lassen, nach Ruppin zurück. SobaldGustav Adolph davon benachrichtigt war, befahl er sogleichHorn sich wieder der Oder zu nähern und sein Lager beiGarz zu nehmen, um Schwebt näher zu sein. Sobald ererführe daß T'lly sich diesem Orte näherte, sollte er vonGarz aufbrechen Wd das verschanzte Lager von Schwebt