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9 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Gustav Adolph, Turenne, Luxemburg und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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36
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posten umgeben. Diese griff Gustav Adolph schon in derNacht vom 17. auf den 18. an, überfiel stc größteutheilsund schlug sie mit einem Verlust von 800 bis 1000 Mannund ihrer sämmtlichen Bagage zurück. Gustav Adolphkehrte hierauf in sein Lager von Werben zurück.

Während dieser Vorgänge an der Elbe gewannen dieKatholischen in Franken und Schwaben, wo sich jetzt keinprotestantisches Heer befand, theils durch frische Werbun-gen, theils durch die Truppen welche der Kaiser aus Ita-lien und Lothringen an sich zog, so sehr die Oberhand daßdadurch der Verein der Protestanten zu Leipzig in seinenWirkungen znm Theil aufgehoben wurde. Der Graf Für-stenberg welcher sich an der Spitze der östreichischen Trup-pen befand, rückte kn das Herzogthum Würtcmberg undnöthigte den Herzog zur Zahlung großer Contributioncnund zur Abtretung der ^000 Mann welche er in Folgedes Leipziger Vereins geworben hatte. Die Stadt Ulmwurde von Alkringer ebenso behandelt und mußte 1000Mann, zum Besten der Protestanten geworben, den Fein-den derselben abtreten. Der schwäbische Kreis überließ demKaiser auf eben diese Weise 3000 Mann. Franken folgteder Unterwerfung bald nach. Diese wichtigen Vortheile derKatholischen stoßen ihnen aus der Unzweckmäßigst einerjener politischen Verbindungen zu wie sie die Geschichtealler Zeiten auszuweisen hat. Man hatte schon bei dembloßen Entschluß sich dem unerträglichen Joch des Kaisersendlich zu entziehen so sehr alle Willenskraft consummirtdaß die Maßregeln zur Ausführung ohne Energie betrie-ben wurden. Die besten Pläne haben unter diesen Um-

sein, wenn das wirkliche Rheindorf, wie so mancher Ort jener Zeit, nichtaus der Reihe der Dinge verschwunden ist. D. HeranSg.