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9 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Gustav Adolph, Turenne, Luxemburg und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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ständen stets scheitern müssen. Den Krieg ohne Energieführen heißt in Stickluft ein Licht anzünden wollen.

Im Juli erhielt indessen Gustav Adolph aus Schwe-den wo die Angelegenheiten besser betrieben wurden eineVerstärkung von 8000 Mann, wovon 3000 zur Armeedes Königs, 3000 zum Feldmarschall Tott nach der Ge-gend von Rostock dirigirt wurden, dem der König denBefehl zugesandt hatte sogleich mit 3000 Mann zu seinerArmee zu stoßen. Bald darauf kam der General Hamil-ton mit 7000 Mann englischen Truppen an, welche denFcldmarschall Horn an der schlcsischen Grenze ablösen muß-ten, der ihnen 3000 Mann seiner Truppen zurückließ undmit dem Rest zur Armee des Königö ging.

Gustav Adolph verstand es also sehr gut auf welcheArt man verbündete Truppen gebrauchen müsse. Er über-ließ ihnen ein eigenes Kriegstheater, ordnete ih-nen sogar schwedische Truppen unter, und ver-mied es auf seinem Kriegötheater wo die Hauptrolle ge-spielt werden sollte, ein Heer zu haben dem es an demnothwendigen Zusammenhang der Materie fehlte, ein In-strument welches sich in der Hand des Künstlers leichtentzwei spaltet. Eine solche Betrachtung anzustellen be-darf es gerade keines großen Scharfsinnes, aber diesen ein-fachen Umstand gehörig zu würdigen, ihm Dinge aufzu-opfern die weit mehr in die Sinne fallen, bedarf es einessichern Überblickes über das Kricgsgcschäft, einer reinenAnsicht und einer freien Bcurthcilungökraft. Mangel desersten welchen man leider bei den meisten Politikern bisjetzt hat voraussetzen müssen, hat lange nach Gustav Adolphso viel widernatürliche Coalitionen veranlaßt, daß man ge-stehen muß die Strategie der spätern Zeiten erscheint hiereben in keinem so glänzenden Lichte.