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9 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Gustav Adolph, Turenne, Luxemburg und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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mit 9000 Mann Verstärkung zu Werbet» ein, er hattealso in zwei Tagen zehn Meilen zurückgelegt. Tilly nä-herte sich den 20. der schwedischen Armee noch einmal «msie entweder aus ihrer Stellung herauszulocken oder einenzweiten Angriff zu versuchen. Allein das Erstere gelangnicht und das Zweite widcrriethcn ihm alle seine Generale.Er zog sich hierauf nach Tangermünde zurück wobei seineArricrgarde ein sehr heftiges Gefecht mit dein GeneralBaudissin, den» Rhcingrafcn und den» Herzog Bernhardvon Weimar hatte. Der letztere hatte den» König vonSchweden einige Truppen die er in Nieder - Sachsen ge-worben/ zugeführt und bei dieser Gelegenheit sich zum er-sten Male ausgezeichnet. Die Schweden verloren dabei300, die Östreichcr 500 Mann.

Till») zog sich bald darauf * *) nach Wolmirstädt zu-rück und Gustav Adolph schickte hierauf den FeldmarschallHorn mit 0000 Mann nach Brandenburg/ den GeneralTott mit 4000 nach Rathcnau. Durch eine geschickteCombination zur Vereinigung aller drei Corps auf demPunkt »vo der Feind es versuchen rvürde über die Havelzu gehe»/ dachte Gustav Adolph ihn daran zu verhindern,ihn dadurch zwischen der Elbe und Havel in einem ausgczehr-tm Landstriche einzuschließen und auf diese Weise zu ver-anlassen nach Sachsen zu ziehen. Durch diese Wendungder Angelegenheiten mußte der Kurfürst von Sachsen end-lich bestimmt »vcrden sich für eine Partei zu erklären.

Mangels an Lebensmittcln und weil er sich überzeugt, daß die Stellungdes Königs stark sei, wieder abgezogen, habe indeß seine besten Regi-menter, »n, den Abzug zu decken noch bis zmn Abend dem schwedischenLager gegenüber stehen lassen. Diese einfache Darstellung verdient viel-leicht den »leisten Glauben. D. He rausg.

*) Nach Chcmnitz den 1l. August. D- Herausg.