er von Fulda nach der Grafschaft Mansfcld zu marschi-rcn um sich mit ihm zu vereinigen, dem General Altrin-ger aber der noch mit 8000 Mann in Schwaben warund dem Grafen Fuggcr der mit 10,000 Mann in Fran-ken siand, sich dem Mittelpunkt Deutschlands mehr zu nä-hern um nöthigen Falls zu ihm flößen zu können. Erselbst brach den 11- August von Wolmirstadt auf undMarschirte über Aschcrslcbcn und Eislcbcn, wo er sich denk8. mit Fürsienbcrg vereinigte; worauf er den 25. Augustbei Halle eintraf und spater die Saale pafsirte, um sichnach und nach zum Meister von der Elbe durch Witten-bcrg und Torgau zu machen.
Hierauf verließ auch Gustav Adolph den 16. sein La-ger bei Werben und stellte sich bei Brandenburg. Wah-rend er hier stand und in Ruhe abwartete bis JohannGeorge aufs Äußerste gebracht, sich den Schweden ohneRückhalt in die Arme werfen würde, fing Tilly die Feind-seligkeiten gegen denselben mit dem 26. August an undbemächtigte sich der Städte Merscburg, Wcißenfclö, Naum-burg, Kamburg, Jena, Zeitz, Pegau u. s. w. und verstat-tete daß seine Soldaten das Land bis an die Thore vonLeipzig verheerten. Nach einigen fruchtlosen Unterhand-lungen sah der Kurfürst von Sachsen ein was die schlech-ten Politiker nach ihm so oft Gelegenheit gehabt habeneinzusehen ohne darum weiser zu werden: daß es jetzt nichtMehr Zeit zum Unterhandeln sei, nachdem das Loos schongeworfen worden, daß es eine irrige Voraussetzung sei,man werde den König von Schweden beschränkt genugßndcn, ihm den Mangel an Freiheit des Willens durchleere Worte zu verbergen den die reelle Ohnmacht bereitsan den Tag gelegt. Der Kurfürst von Sachsen warf sichalso am 1. September Gustav Adolph ohne Einschränkung