nrec begleiteten, einer Schlacht auszuweichen und den Feinddurch einen glücklich geführten kleinen Krieg und durchAbschneiden der Lebensrnittel zu vertreiben. Allein der Kur-fürst von Sachsen der Leipzig nicht gern lange in den Hän-den der Katholiken lassen und noch weniger sein Land zumbleibenden KricgStheatcr gemacht sehen wollte, stimmte soentschlossen für die Schlacht daß er (angeblich) Tilly liebermit seinen Sachsen allein angreifen als diesen Entschlußaufgeben wollte. „Nein," antwortete der große Gustav,„nein Herr Kurfürst, Sie werden nicht allein„schlagen, die Schweden werden Sie beglei-ten; was mich betrifft, so freue ich mich, Siemeinen Entschluß nehmen zu sehen der Ihrer„so würdig ist."
Die Alliirten waren 28,000 Mann Infanterie und12,000 Mann Kavallerie stark und Tilly konnte ihnennicht mehr als 21,000 Mann Infanterie und 11,000Mann Kavallerie entgegenstellen; so sehr hatte der Man-gel an Disciplin durch den damit verknüpften Verlust vonMenschen seine Armee in kurzer Zeit geschwächt, die sonstüber 40,000 Mann hätte betragen müssen. Anfangs wollteTilly stch in einer sehr festen Stellung zwischen Merseburgund Leipzig hinter die Elster zurückziehen, um da die Ver-stärkung durch Altringer abzuwarten, der schon bei Erfurtangekommen war. Pappenheim war dagegen für den An-griff der Protestanten und machte Tilly zuerst in seinemEntschluß wankend. Er wählte den Mittelweg und bliebin einer Stellung bei Leipzig die er verschanzen ließ. Nach-dem er sich in der Folge noch einmal zur Veränderungderselben verleiten ließ entstand daraus die Stellung beiBreitcnfeld in welcher er die Schlacht annahm.
Es klingt nicht unwahrscheinlich was alle Geschieht-