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9 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Gustav Adolph, Turenne, Luxemburg und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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45
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WOO Mann beisammen. Er zog hierauf alle Garnisonenan sich, außer Magdeburg, Leipzig und Wolfcnbüttel, fuhrfort die Überreste seiner Armee wieder um sich zu versam-meln, brach am 14. auf Osterwiek von neuem auf undnäherte sich dann den 18. September der Leine in derGegend von Ahlefcld, um einem neuen Angriffe vor derHand zu entgehen und doch das Kricgstheater von denöstreichischen Erbstaaten und von Franken und Baicrn ent-fernt zu halten- Altringer erhielt Befehl sich mit 8000Mann mit dem Grafen Fugger zu vereinigen welcher mit10,000 Mann vorn Main her gegen Hessen im Marschwar; außerdem erwartete Tilly noch 13,000 Mann welcheder Herzog von Lothringen geworben hatte, und endlichsammelte auch der Kurfürst von Köln noch einige Regi-menter Infanterie und Kavallerie.

Wenn man diese beträchtliche Macht sieht welche sichversammelte um Gustav Adolph von neuem irr der Bahnseiner Eroberungen entgegenzutreten, so steht man sich ver-anlaßt ihm Glück zu wünschen daß sie nicht mit Tilly ver-einigt auf einmal über ihn herfiel. Viele werden sogarglauben man müßte dieses wirklich als einen glücklichenZufall betrachten den eilt weiser Feldherr nicht mit inRechnung ziehen dürfe. Allein diese Anficht ist zu be-schränkt und der Tod alles Unternehmungsgeistes. EinFeldherr der nicht über sie hinaus ist kann nichts leistenwas den ihm anvertrauten Kräften einigermaßen entspricht.Es ist wahr: der Kaiser konnte dem König von Schwedenstatt 32,000 Mann in der Brcitenfeldcr Schlacht mehrals 60,000 Mann entgegenstellen, denn diese Masse vonKräften hat er kurze Zeit nachher wirklich aufgestellt, undes liegt in der Art ihrer Einrichtung nichts warum sienicht einige Monate früher da sein konnte. Allein war