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sammcnbcrufen waren, während der Kurfürst von Sachsen>n die kaiserlichen Erbländer einrücken sollte.
Den Vorwurf welchen der Kanzler Orcnsticrna demKönig darüber gemacht hat nicht sogleich nach Wien ge-gangen zu sein, ist sehr bekannt, so wie die Untersuchun-gen aller Schriftsteller über diesen streitigen Punkt desOperationsplans. Allein da derselbe ganz von den politi-schen Zwecken abhing die Gustav Adolph in das Innereseines Busens verschloß: so sind jene Untersuchungen ziem-lich unnütz. Wollte man nicht auf die politischen Er-scheinungen Rücksicht nehmen welche dieser Zugnach Wien hatte veranlassen können, so scheint esausgemacht daß er ohne große Schwierigkeit und viel ent-scheidender war als die Operationen welche Gustav Adolphwählte. Allein welch eine Forderung würde dies sein!Man fasse nur die deutschen Fürsten der damaligen Zeitins Auge, wie wenig sie geeignet waren vor den Triumph-wagen eines glücklichen Eroberers gespannt zu werden, wietheuer ihnen ihre Unabhängigkeit war und wie viel einigeunter ihnen bereits mit wenig Kräften unternommen hat-ten! Ein kühner Invasions- und Schlachtenfeldherr warGustav Adolph überall nicht, wie diese drei Feldzüge sehrausführlich beweisen; er liebte mehr den künstlichen, ma-növrirenden, systematischen Krieg. Dazu die oben ange-deuteten politischen Gründe genommen, so kann man sichsehr leicht erklären wie er dazu gekommen ist die Bildungeines förmlichen KriegStheatcrs einem Marsch nach Wienvorzuziehen. Für die Protestanten hätte er in Wien Alleserhalten können, für sich nichts. Um aber sich ein regel-mäßiges Kricgstheaker zu bilden gab es keinen natürlichernund bessern Weg als den welchen er einschlug. Pom-mern war ganz in seinen Händen, in der Mark besaß