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Wohl das Einverständniß gewesen sein in welchem GustavAdolph schon damals mit Wallenstein stand und welchesbereits sehr weit gediehen war/ obgleich es in der Folgeaus mehreren Gründen steh zerschlug *). Wallenstein hattedie Sachsen dringend eingeladen nach Böhmen zu kommen.Auch hatte er 1200 Schweden verlangt die ihm aber dervorsichtige Gustav Adolph nie geben wollte. Natürlichkonnte Gustav Adolph nicht die Idee haben selbst mit derHauptarmce nach Böhmen zu gehen wenn Wallensteindort die Hauptrolle spielen sollte **).
Als Gustav Adolph durch Thüringen-, zog, nahm erErfurt/ wohin er von Halle am 17. September aufgebro-chen war, am 22. in Besitz, ließ eö stark befestigen, sodaß es in der Folge einer der stärksten Stützpunkte in derMitte Deutschlands für die geschwächte schwedische Armeewurde. Er ließ den Herzog Wilhelm von Sachsen-Wei-mar daselbst zurück um eine Armee von 10,000 Mannzu errichten über welche er das Kommando führen sollte,und setzte seinen Marsch über Ilmenau und Schleusingenfort. Den 1. Oktober nahm er Königshöfen im Bis-thum Wüczburg weg, welches die 1500 Mann starke Gar-nison ohne Widerstand, trotz des außerordentlich großenMagazins was die Katholiken daselbst angehäuft Hatten,
dig aus Italien und Catalvm'en an, und sah es selbst lieber wenn sie bei-nah ganz unthätig blieben als wenn sie ihre Armee mit der seinigen ver-einigten.
°) Die Behauptung in dem ausführlichen Werk von Förster: daßWallenstein au einem solchen Verhältniß ganz unschuldig gewesen sei,konnte Clauscwitz, als er dies schrieb, nicht kennen. Ob er von seinerAnsicht dadurch zurückgekommen wäre, läßt sich nicht bestimmen, ja selbstkaum erwarten; diese Stelle ist daher unverändert stehen geblieben.
D- Herausg.
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°°) Arkenholz.