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genug zutrauen um diesen Entwurf mit dein einen Theilder Armee auszuführen während der andere die lahmenUnternehmungen seiner Feinde in Franken unwirksam ma-chen konnte.
Er sandte, ehe er mit der Armee aufbrach, unter demObersten Haubald *) 700 Mann Kavallerie und 1500 Dra-goner ab um einen Versuch auf Hanau zu machen worindrei Kompagnien östreichischer Besatzung lagen. Die Un-ternehmung gelang so vollkommen durch die Schnelligkeitund Heimlichkeit des Marsches daß der Ort am 1. No-vember escaladirt und die Besatzung gefangen gemachtwurde. Das Unternehmen war musterhaft. Den 9. No-vember brach Gustav Adolph selbst mit 18,000 Mannauf, ließ 16,000 Mann unter Horn in Franken zurückund ging auf dem linken Mainufcr den Fluß hinunterwahrend ein Detachcment das rechte cotoyirte und die Ar-tillerie und Verrathe auf dem Flusse selbst ihren Wegnahmen; ein Mittel dessen Gustav Adolph sich so oft alsmöglich bediente. — Viele Städte am Main öffneten demKönige ihre Thore und ihre Besatzungen nahmen größten-thcils schwedische Dienste. Unter jener Zahl war auchFrankfurt, wo Gustav Adolph den 17. einzog und seinenMarsch gegen Mainz ohne Aufenthalt fortsetzend nur<,00 Mann in der Vorstadt Sachscnhauscn znrückließ. ZuHöchst vereinigte sich der Landgraf von Hessen mit 14,000Mann mit den Schweden, nachdem er früher von GustavAdolph dazu aufgefordert worden war. Als die vereinigteArmee bei Mainz eintraf, fand sie den Ort vom Kurfür-sten verlassen, sonst in ziemlichen Vcrthcidigungöstand ge-
°) Chemnitz nennt ihn Hubald (wahrscheinlich Houwald).
D. Hcrausg.