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wo seine Kräfte gelähmt waren und sein Handeln gebun-den, den angebotenen Frieden verwerfen sieht, weil inseiner damaligen Lage nur ein schmachvoller Frieden zuschließen war. Nachdem er nichts versäumt hatte um inder Politik Hülfsmittel zu finden, nachdem er den Kur-fürsten von Sachsen wieder zu gewinnen, den Herzog vonLothringen von Neuem zum Widerstand gegen Frankreichzu reizen, die Religionöunruhcn in diesem Königreich wie-der zu erregen, mit dem König von England neue Unter-handlungen anzuknüpfen versucht, nachdem er Gesandte anden Pabst und andere italienische Fürsten gesandt hatteum Gcldbeistand von ihnen zu erhalten — »räch allen die-sen wenig fruchtenden Bemühungen sah er sich genöthigtin seiner eigenen Monarchie das Rcttungsmittel auf-zusuchen.
Dies war der Augenblick von WallensteinS Zurück-berufung, der Augenblick da er kriumphirend seinem HerrnBedingungen vorschrieb wie sie nie ein Unterthan gegenseinen Fürsten auszusprechen gewagt hat. —
Durchlaufen wir jetzt noch die Begebenheiten des Feld-zuges von 1632 mit einem flüchtigen Blick, so werdenwir die Folgen sehen welche sich aus Gustav Adolphs dro-hender Stellung und des Kaisers verzweiflungövollem Hülfs-mittel entwickelten, wobei wir Gelegenheit haben werdenmanche Bemerkung zu machen.
Der Kaiser rief also Wallenstcin aus seinem Privat-leben hervor um ihn von Neuem und unumschränkter andie Spitze des Krieges zu stellen. Wallenstein hatte frü-her durch seine glänzenden Fcldzüge gegen den König vonDänemark und durch einen Sieg über Mansfcld sich denRuf eines großen Generals erworben. In zwei Eigen«schaften konnte er auf diesen Namen wirklich gerechten An-