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spruch machen: nämlich durch die Stärke seines Cha-rakters -die sich in seinem kriegerischen Handeln durcheine fast fürchterliche Energie gezeigt hatte, denn zahllosz. B. ist die Menge der Städte welche er im Sturm ge-nommen, und die fürchtende Verehrung welche seinganzes Heer für ihn hatte. Er war der Mann derMenge, die die Größe nur in dem gebieterischen Stolzeverehrt, und diesen Stolz wußte Wallcnstein geltend zumachen. Diese beiden Eigenschaften zogen auch des Kai-sers Auge auf ihn in dem Augenblicke der höchsten Noth.Eines solche» Mannes bedurfte man, der ein Heer ausdem Nichts hervorrief und in der Stärke seines Gemüthsdem glücklichen, bewunderten Sieger ruhig entgegen-trat- — So erschien Wallenstcin dem Kaiser, der darumkein Opfer für ihn zn hoch achtete.
Schon im November des vorigen Jahres als dieSachsen Böhmen einnahmen ward ihm der Antrag ge-macht an die Spitze des kaiserlichen Heeres gestellt zuwerden. Allein Wallcnstein der es damals noch nicht fürden rechten Zeitpunkt hielt sich ganz hinzugeben, willigteblos darein ein Heer von 30,000 Mann zu errichten, wo-mit er sich übrigens so wenig übereilte daß in diesem Jahrrein Gebrauch mehr davon gemacht werden konnte. Jetztaber da die Noth aufs Höchste gestiegen, glaubte auchWallcnstein die höchsten Bedingungen vorschreiben zu kön-nen. Unter diesen sind die militairisch-wichtigen:
1. daß er auf immer oberster Feldherr der Kriegsmachtdes ganzen Hauses Östreich wurde;
2. daß der Kaiser und König von Ungarn nie bei derArmee anwesend seilt durften;
3. daß er alle militairistchcn Stellen zu vergeben und