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und womit er zum Entsatz Magdeburgs herbeieilte. Ban-ner erhielt bei Zeiten Nachricht davon. Da er die Starkedes Feindes nicht kannte und mit Lord Hamilton im größ-ten Mißverständniß lebte, auch von Gustav Adolph derdie großen Erfolge seiner Angelegenheiten nicht dem Spielkleiner Parteien anvertrauen wollte, Befehl hatte ohneeinen ganz gesicherten Erfolg nichts Entscheidendes zu un-ternehmen; so zog er sich Anfangs bis Schöncbcck, undals Pappenheim den <4. Januar bet Magdeburg eintraf,bis Kalbe zurück, — Dies Übergewicht der Katholischenin Nieder-Sachsen konnte, wie die allgemeine Stellungder Streitkräfte uns gelehrt hat, nicht lange dauern. Pap-penheim sah dies sehr wohl ein und betrug sich als einsehr geschickter General. Der Herzog Wilhelm von Wei-mar konnte von Thüringen herbeieilen; von der anderenSeite versammelte sich unter dem Herzog Georg die nieder-sächsische Kreisarmee bei Lüncburg; von der dritten Seiteher konnte sich der General Tott nähern. Um dieser ge-fährlichen Lage zu entgehen durfte Pappenheim nicht län-ger an die Erhaltung Magdeburgs denken, Er beschloßdaher die Gegend zu plündern, die Stadt der geringenÜberreste ihres Eigenthums gänzlich zu berauben, danndurch das Braunschweigische zu gehen und einen Versuchzu machen ob er die Versammlung der nieder-sächsischenArmes verhindern könne, und endlich sich der Weser zunähern um 5600 Mann Verstärkung an sich zu ziehen,die ihm die Kurfürsten von Mainz und Cöln schickten.Nachdem er den ersten Theil seines Entwurfs mit dergrößten Grausamkeit ausgeführt hatte, brach er den 8. Ja-nuar auf und ging über Wolfenbüttel, wo er 1500 MannBesatzung unter Benningshausen ließ, nach Burgdorf zwi-schen Hannover und Erste, Er drohte den letzter» Ort zu