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belagern wenn der Herzog George nicht die Armee sogleichauseinander gehen lassen würde. Allein Banner, nachdemer Magdeburg im Namen des Königs von Schwedenförmlich in Besitz genommen hatte und ihm nachgezogenwar, vereinigte sich den 18. Januar bei Osterwiek mit demHerzog Wilhelm von Weimar und 17,000 Mann stark»rächen sie den 19. auf und marschirten über SteinbrückMd die Gegend von Hildesheim nach Stcinwedel, zweiBeilen von Burgdorf, um Pappcnheim anzugreifen. Die-se« führte nun den letzten Theil seines Entwurfs mit sovülcr Geschicklichkeit aus daß er die Leine bei Pattenscnmd die Weser bei Hameln ohne irgend einen Verlust pas-stite und sodann KantonnirungSquartiere hinter derselbenzwischen Hameln und Höxter bezog. Die Protestantenmachten sich hierauf zum Meister von Goslar und Göt-tiirgen, wo sie große Vorräthe fanden.
Am Rhein waren indessen keine großen Begebenhei-ten vorgefallen. Der Rhcingraf führte den Krieg zwi-stben der Nahe und Mosel glücklich und bemächtigte sichbc; ganzen Hundsrücks. Der Landgraf von Hessen wareben so glücklich in Eroberung der Städte zwischen derNahe, dem Rhein und Main, und der Herzog Bernhardbemächtigte sich Manheims durch List. Die Spanier ver-suchten alsbald darauf wieder zwischen der Nahe und Mo-sel festen Fuß zu fassen, wurden aber sogleich von denSchweden zurückgetrieben.
Nachdem sich Gustav Adolph so in den Besitz vomMittel-Rhein und der Wetterau gesetzt und diesen Besitzdurch Manheim, Mainz und andere feste Plätze gesicherthatte, wodurch die Verbindung der Spanier in der Pfalzmit den Niederlanden unterbrochen wurde, richtete er denBlick wieder auf Franken und Vaiern. Hier spielte Tilly