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Rcgcnsburg, dessen er sich durch einen Überfall bcmeistcrteum so der Vereinigung mit Wallenstein mehr die Handzu bieten. Der König zog den 25. gleichfalls wieder vonIngolsiadt ab, weil er fürchtete mit diefer Eroberung nichtso bald zu Stande zu kommen. Er ließ den Ort hintersich und drang in südöstlicher Richtung weiter in Vaiernüber die Jfar vor und zog den 10. Mai *) in Münchenein. Hier fand er so wie in andern Städten Baicrnseine große Menge Kriegsvorräte aller Art, unter andernauch 110 neue Geschütze.
Nach dieser Eroberung Baicrns geschah wahrend desMonats Mai und Anfangs Juni nichts Bedeutendes.Der Kurfürst von Baiern erwartete bei Rcgcnsburg Wal-lcnsteins Annäherung, der sich aus Privathaß gegen ihnnicht übereilte. Der König hatte Horn mit einem Corpszur Verstärkung seiner Truppen an den Rhein detachirtund war nun beschäftigt die Unruhen der Bauern inSchwaben und Baiern zu stillen, welche die Schwedennicht als Befreier sondern als Unterdrücker Deutschlandsansahen. Mit diesen Unruhen in Schwaben verbandensich vom Ober-Rhein her die Unternehmungen des Ober-sten Ossa — und in Franken und Baiern die Unterneh-mungen kleiner Corps, welche der Kurfürst von Baierngegen die Schweden deren Kräfte ziemlich zerstreut waren,absandte. Gustav Adolph selbst war am 21. Mai vonAugsburg, wohin er sich von München begeben hatte, auf-gebrochen um nach Schwaben zu gehen; allein die Unter-nehmungen der Baiern gegen München, Weißcnburg **) rc.__ vcr-
-) Chcmm'tz sagt am 7. Mai. D. Herausg.
In welcher letzter» Stadt die schwedische Besatzung am 28. Maikapituliere. D- Herausg.