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streitbare Männer stellen konnte, auch sehr wohl im Standedas königliche Heer kräftig zu unterstützen und diejenigenKräfte zu ersetzen welche es in Baicrn und Schwaben hättean sich ziehen können. Gustav Adolph fand daß durchVcrfchanzungen seinem Lager eine solche Stärke gegebenwerden könne, daß er nur 6- bis 8000 Mann von derBürgerschaft zum Beistand annahm. — Bedenkt man dieQuelle aus welcher der Krieg damals überhaupt stoß, dieWichtigkeit Nürnbergs als deutscher Reichsstadt, die Ach-tung welche man vor verschanzten Stellungen hatte, sosöhnt man stch schon mehr mit diesem Schritt aus. Soweit wird man aber nie auf dem Wege der bloßen Über-legung kommen daß man diesen Schritt selbst gethan hätte.Die Kühnheit welche in demselben liegt, das Ver-trauen auf das bisherige Glück, sind geniale Züge,welche subjektiv sind, dem Gemüth angehören, stch nichtabwägen und auSmessen lasten, die — mit einem Wort— nachempfunden werden müssen.
Gustav Adolph bezog also den 17. Juni bei Nürn-berg, oder vielmehr um Nürnberg eine verschanzte Stel-lung, welche die Stadt wie eine Mauer umgab, eine Aus-dehnung von einer deutschen Meile hatte, und in der ervon seinem ganzen Kriegstheater abgeschnitten wurde.
Wallenstein marschirte von Sulzbach über Neumark,wo er den 30. Juni sein 60,000 Mann starkes Heer mu-sterte, nach Nürnberg und bezog auf der südwestlichen Seitedieser Stadt, etwa eine Stunde vom schwedischen Lagerentfernt, ebenfalls eine feste Stellung, in welcher die Red-mtz vor der Fronte blieb und die Biber in der linkenFlanke floß. Er umgab sein Lager gleichfalls mit starkenVcrfchanzungen.
Wallensteins Gründe, warum er den König von Schwc-
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