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lor, konnten in Sachsen sich Dinge zutragen, die ihm dieFrüchte aller seiner bisherigen Waffcnerfolge entrissen ha-ben würden. Die Franzosen, die deutschen Diplo-maten und Wallenstein warm das dreiköpfige Unge-heuer, was aus diesem Todessircich, den das Haus Öst-reich empfangen Hatte, wiedergeboren hervorging.
Wir führen dies nicht an, um dadurch zu beweisen,daß Gustav Adolph überall aus vollkommen zureichendenGründen handelte; sondern, wir sagen es, weil wir uns vor-genommen haben die Begebenheiten nur so darzustellen,wie fie ein unbefangener Blick auffaßt und nicht wie einevorgefaßte Idee ste finden wollte. Das Letztere ist leidernur zu gewöhnlich bei den militairischen Geschichtschreibernund so raisonnircn sie denn durch Sophismen in die Ge-schichte hinein und aus ihr heraus, alles was ihnen gutdünkt. Jene Gründe die wir anführten, weil ste sich aufden ersten Anblick ergeben, sind übrigens vielleicht noch nichtdie wichtigsten unter denen, welche Gustav Adolphbestimmt haben. Wer nicht pedantisch an der Form klebt,sondern einen Blick in das Leben des Kriegs hineinthut,kann sich unmöglich der Vcmerkuug enthalten, wie un-endlich viel Gründe gewöhnlich bei der Wahl derOperation den Feldherrn bestimmen, davon doch nur derkleinste Theil für die Nachwelt rein aufbewahrt wird;und auch dies nur wenn der Feldherr selbst oder einer sei-ner. Vertrauten der Wahrheit getreue Memoiren hinter-ließ. Wenn wir von den vielen Gründen, welche GustavAdolph bcsiimnrt haben werden von seiner Diversion ab-zulassen, einige anführen und vermuthen daß viele nichtauf uns gekommen sind, so soll das nur so viel sagen:es war nicht die Idee, daß man dem Feinde blosdirekt entgegenwirken könne, daß man sich ihm