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rrauwcrth, Augsburg Mit dar nöthigen Bedürfnissen undging dm 11. Oktober *) über Nördlingm nach. Nürnbergvoraus. Während die Armee über Dünkelsbühl/ Rothen-bürg, Kitzingen und Schweinfurt marschirte, unternahmder König mit der Nürnberger Besatzung verschiedene kleineExpeditionen gegen die in Franken zurückgebliebenen baier-schen Besatzungen und erreichte seine Armee bei Schwein-furt, wo der Herzog. Bernhard sich wieder mit ihr ver-einigte. Nach dieser Vereinigung soll das königliche.Heer27,000 Mann stark gewesen sein**). Die. Armee.fetzteihren Marsch bis Arnsiadt fort, wo sie den 21. Oktoberankam, sich einige Tage ausruhte und darauf den 26. nachErfurt marschirte. In vierzehn Tagen hatte sie sechsund-dreißig Meilen zurückgelegt ***).
Wallensiein hatte sich indessen gar nicht in feinen Be-wegungen übereilt ch); den 18. Oktober war. M, vor Leip-zig gerückt, das sich den 22. und die Pleissenburg am 23:ergab. Schon war er nach der Vereinigung mit Holk
*) Chemnitz sagt, daß der König den 12. in Nürnberg eingetrof-fen sei. D. Heran sg.
**) Diese Angabe Gualdos ist wahrscheinlicher, als die Angabe desHieätre von 20,000 Mann, theils weil Gualdo detaillirter ist,
theils weil sie mit den vorangcführten Gründen besser übereinstimmt-
***) Am 30. Oktober traf der König (nach Chemnitz) bereits mitder ganzen Armee bei Naumburg ein, blieb daselbst bis den 5. Novem-ber .früh und ging an diesem Tage über Wcißcnfcls nach Lützen.
D- Hcrausg.
1) Nach Chemnitz zog Wallensiein am 5. Oktober von Coburg aufCronach, traf am 10. in Planen ein, marschirte dann über Wcida nachAltenburg, woselbst Holk und Gallas zu ihm stießen und den 18. vorLeipzig. D. Herausg.
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