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und GallaS auf dem Wege gegen die Elbe um Dresdenzu belagern, als er die Nachricht von der Ankunft desKönigs von Schweden zu Erfurt erhielt, worauf er zu-rückkehrte, sich den 29.*) zwischen Leipzig und Merseburgmit 9000 Mann unter Pappenheim vereinigte und dannin der Gegend von Weißenfelö, 40,000 Mann siark,Quartiere bezog. Diese Stärke WallensteittS, welche fastalle Schriftsteller miteinander übereinstimmend angeben,stimmt auch so ziemlich mit den fühercn Begebenheitenübcrein. Bei Nürnberg war er etwa. 60,000 Mannsiark angekommen. Fuggcr hatte ihm 8000 Mann zuge-führt. Dagegen hatte er in der Stellung bei Nürnberg,wie oben gesagt, durch Gefechte und Krankheiten an20,000 Mann verloren. Der Churfürst von Vaiern gingvon Coburg aus mit 12 bis 14,000 Mann von ihm ab,von der andern Seite aber stieß Pappenheim wieder mit9000 Mann zu ihm.
Wallensiein hatte die Absicht dem Könige von Schwe-den in der Besitznahme des schwierigen Terrains längstder Saale, oberhalb Naumburg, zuvorzukommen, wodurchihm diese Straße nach Sachsen so ziemlich gesperrt wor-den wäre. Da aber die Schweden Naumburg früher er-reichten als die Detaschemcnt Wallensteins, so hielt dieser,auf den Rath seiner Generale, es für nachteilig weitervorzugehen; sondern zog den 4. November seine Armeebei Merseburg**) in engere Kantonnirungcn zusammen.Er befand sich in dieser Stellung zwischen den Sachsen
-) Nach Andern den 26 .
-) Zwischen Merseburg und Lutzen-
D- Herausg.D. Herausg.