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an der Elbe, den Schweden und den Truppen welche instarken Tagemärschen unter dem Herzog von Lüneburgvom nieder-sächsischen Kriegstheater herbeieilten, um sichmit den Sachsen zu vereinigen. Dies mußte auch ver-nünftiger Weise der einzige Bcstimmungsgrund bei derstrategischen Wahl seiner Stellung sein, da in diesem Au-genblick von keiner Operationsbasis die Rede war. Esscheint zwar sehr gefährlich zu sein, wenn man sich in ei-nem Kreis befindet, auf dessen Radien überall feindlicheCorps Herbeimarschiren. Gefährlich ist es auch, allein ge-fährlich und fehlerhaft ist nicht einerlei; es ist oftdas einzige Mittel um mehreren Feinden zu widerstehen.Die Hauptsache war daß der Kampf entschieden wurdeehe die feindlichen Corps herbeieilen konnten. Es kamalso auf Combination an; ob Wallenstein richtig combinirthat, können wir aus den Datis nicht mehr beurtheilen,weil wir diese nicht genau genug kennen, dem Erfolgnach aber müssen wir es glauben. Denn es trat derschlimmste Fall ein: Wallenstein wurde geschlagen; gleich-wohl hatte er noch Zeit sich der konzentrischen Wirkungder verschiedenen feindlichen Corps zu entziehen und Böh-men zu erreichen. Die Stellung bei Merscburg wählteWallenstein ferner*), um Gustav Adolph den Weg nachLeipzig frei zu lassen und sobald derselbe mit seiner Armeedahin aufbrechen würde, ihn unverhofft in der Ebene an-zugreifen. Auch dctachirte er von hier aus Pappenheimnach der Gegend von Halle, um diesen Ort zu nehmen **).
*) Kevenhüllcr's Annalen rc. T. 12. S- 187.
**) Nach Chenlnitz öffnete Halle schon am 22. Oktober den Kaiserli-chen seine Thore, nur die Morizburg hielt sich noch. D. Heran.- g.
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