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Fortsetzung der Offensive gegen die noch ungeschla-genen Truppen benutzt, sondern ist umgekehrt, umdefensiv dem geschlagenen rechten Flügel zu Hülfe zukommen- Aus beiden Umstanden kann man wohlden Verlust der Schlacht erklären; denn er kommterst an, als es dunkel ist und die Infanterie in Al-tersheim von Turenne im Rücken genommen, sichihm eben ergeben hat-
e) Dauer der Schlacht. Um ein Uhr fangt Condüan, seine Armee in Schlachtordnung zu stellen, wozuer vier Stunden braucht, erst um fünf Uhr gehtder Angriff los. Das Gefecht dauert bis zur Fin-sterniß d. i. bis acht Uhr, mithin drei Stunden.
5) Bravour der Truppen. Die französischen Mar-schälle Condö wie Turenne räumen ein, daß denwcimarschen und hessischen Truppen ganz allein derSieg gebühre und die Franzosen vollkommen ausdem Felde geschlagen waren.
8. Der Überfall Turennes bei Mergentheim(Marienthal). Der Verlust von 3000 Mann, welchenTurenne bei einer Stärke von 8000 Mann erlitt, rührtemehr von dem fehlerhaften Betragen im Gefecht, als vondem Überfall her. Zwar war er nicht zusammen, indessenwurden die Truppen doch auch nicht in den Quartierenüberrascht, und das ganze Unglück war, daß Turenne nichtdie hinlänglichen Streitkräfte hatte, dem General MercyWiderstand zu leisten; er hätte sich also gleich zurückziehensollen; auch scheint der unter ihm befehlende General Rosenohne Turennes Willen durch den Wald gegangen zu sein.Mit einem Wort der Verlust entsprang aus dem unrich-tigcrweise angenommenen Gefecht.
9. Folgen der Schlacht von Nördlingen und