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9 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Gustav Adolph, Turenne, Luxemburg und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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173
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bene Forderungen, von der andern Seite die oranischePartei durch Widerstand in den Veranschlagungen derStaaten, den Abschluß eines Friedens unmöglich macht.Den 10. Juli bricht Ludwig XIV. auf, läßt den Herzogvon Luxemburg in den eroberten Provinzen und wendetsich mit dem übrigen Theil seiner Macht nach Brabant,wo er Herzogenbusch zu belagern gedenkt, aber durch dieÜberschwemmungen daran verhindert wird. Jetzt haben diefranzösischen Eroberungen ein Ende. —

Die meisten der oben genannten Städte fielen entwe-der ganz ohne Vertheidigung, oder nach einem Widerständevon ein Paar Tagen. Die Ursachen dieses schlechten Wi-derstandes waren bald die Widerspenstigkeit der Besatzung,bald die der Bürgerschaft, bald die Verrätherei der Kom-mandanten, die häufig aus fremden Offizieren bestanden,die in allen Armeen herum gedient hatten und sich einStück Geld wohl gefallen ließen, häufig junge Leute,welche durch Familieneinstuß zu diesen Stellen gekom-men waren/ wie z. B. der von Schenken-Schanz, welcherder achtzehnjährige Sohn eines Bürgermeisters von Nim-wegen war und der vor Gram und Schrecken gleich nachder Übergabe starb. Endlich waren Schwäche der Be-satzung und Mangel an andern Vertheidigungsmitteln, sowie schlechter Zustand der Werke, die mitwirkenden Ur-sachen. Doch muß man bemerken, daß die ganze Summeder Gefangenen an 30,000 Mann beträgt, die unbegreif-licher Weise Ludwig XIV., auf Louvoiö Rath und gegendie Meinung von Conde und Turenne, um ein geringesLöscgeld losgicbt, so daß sie für den Prinzen von Ora-nicn ein in seiner Lage unschätzbares Mittel wurden, seinHeer wieder zu ergänzen.

Am 27. Juni bricht die Revolution in Dordrecht